Zurück in Inzell

Mit einer Nacht Abstand lässt sich resümierend über die WWMG in Innsbruck sagen: Es hat sich gelohnt. Die Stimmung war klasse, das Ambiente und die Organisation passten. Außerdem sind auch mal Einzelstrecken interessant, als immer nur die Mehrkämpfe. Da kann ein Rennen auch mal schlecht laufen, egal! Beim nächsten Start fängt alles wieder bei Null an. Lange hatte ich gestern noch darüber gegrübelt, ob ich heute noch die 10000 m, anstatt der gestrigen 1500 m hätte melden sollen. Die Antwort gaben mir meine Beine heute Morgen. Nein, die wollen heute keine 25 Runden mehr im Renntempo laufen. Ich war um 8:00 Uhr locker trainieren. Natürlich geht mal ein Antritt oder eine Steigerung, aber ein ganzes Rennen? Lieber nicht. Es wäre eine Enttäuschung geworden. Außerdem ist das schöne Wetter in Innsbruck vorbei und lange Strecken im Schnee oder Regen laufen?Igitt! Weiter ist nach dem Rennen auch vor dem Rennen. Nächsten Freitag soll es in Collalbo weitergehen. Wenn welchen Beinen soll dort sprinten, wenn heute 10000 m gelaufen waäre? Es wird auch so schon schwer genug die richtige Balance zwischen Training und Regeneration zu finden.
Sicher hätte man in Innsbruck noch viel mehr mitnehmen können. Da gab es noch sehr viel Rahmenprogramm oder eben auch die Besuchsmöglichkeit bei den anderen Sportarten. Außer einen kurzen Blick zum Eiskunstlauf (war direkt nebenan) habe ich davon nicht viel mitbekommen. Aber die Entscheidung für Training in Inzell anstatt Feiern in Innsbruck wird sich hoffentlich auszahlen, bzw. schien ja für die 5000 m gepasst zu haben. Ohne Moniques Training vom Anfang der Woche, hätte ich das so nicht hinbekommen.
Eins steht für mich fest: Sollten die nächsten WWMG in fünf Jahren in erreichbarer Nähe mit einer akzeptablen Eisbahn sein, werde ich wohl wieder dabei sein.
Die WWMG Statistik:
500 m: 0:46,79, Platz 9, 25 Starter aus 13 Nationen.
3000 m: 4:58,11, Platz 8, 23 Starter aus 13 Nationen.
1500 m: 2:22,41, Platz 15, 27 Starter aus 14 Nationen.
5000 m: 8:26,26, Platz 4, 15 Starter aus 10 Nationen.

Innsbruck Tag 2 (fast…)

Der zweite Wettkampftag in Innsbruck begann für uns recht freundlich in der Mittagszeit. Strahlender Sonnenschein und angenehme Wärme ließen eher an ein Sonnenbad und Frühling denken, als an Eisschnelllaufen.
Aufgabe eins war Katrin Leschner zu coachen. Wen ich den erwische, der ihr eingeredet hat, dass man nur Rennen mit Schlittschuhen laufen knann, wenn ich am Rand stehe um irgendwelche dummen Sachen in die Landschaft zu brüllen. Jedenfalls lohnte sich mein Einsatz, sie gewann Silber. Allerdings wäre es wohl ohne meinen Einsatz nur Silber geworden!?
Dann das Warmup während der Siegerehrungen der Vormittagsrennen. Ich sollte im ersten Paar nach der nächsten Eisbereitung starten. Da die Warmlaufzeit nach der Eispflege immer sehr knapp bemessen wurde, ging ich schon vor der Eispause zum Warmlaufen. Dann plötzlich die Ansage, dass die Eispflege entfällt und gleich gestartet wird. „Schwein gehabt!“ Aber die geplante Vorbereitung passte irgendwie nicht. Die 1500 m liefen nicht toll, schneller Angang Angang um dann noch schneller zu sterben: Platz 15 in 2:22,41. Nicht toll, aber das mir selbst gesetzte Ziel „Top-15“ gerade noch erreicht. Ich will mich gerade vom Eis schleichen, da fragt mich Rene van Bernum, ob ich ihm die Zeiten ansagen könne, da die elektronische Tafel gerade den Geist aufgegeben hatte. Naja, im Hals war eh schon der leicht blutige Geschmack, da macht es ein wenig Brüllen auf nicht mehr schlimmer. Für Rene reichte es zum Sieg, aber den angepeilten Freiluft-Weltrekord der AK55 verpasste er knapp.
Nun war ich schon wieder gleich im nächsten Startblock an der Reihe. Also nur eine knappe Stunde Zeit zur Erholung. Aber die ersten Starter der obersten Altersklassen ließen es sehr ruhig angehen. Wie üblich gut 10-12 Minuten vor der Startzeit ging auf das Eis. Da kam die Meldung, dass de nächste Eispflege vorgezogen würde. Normalerweise hasse ich solche Planänderungen, aber hier bedankte ich mich bei dem Schiedsrichter, denn das Eis lag inzwischen schon über eine Stunde und wurde nach Sonnenuntergang schnell stumpf. Die Zwischenergebnisse ließen Hoffnung aufkommen, einige Konkurrenten waren nicht angetreten, ein anderer disqualifiziert. Die bisher gelaufenen Zeiten sollte ich packen können.
Sofort nach der Eispflege wurden wir zum Start gerufen. Schon auf der ersten Gerade spürte ich: Das Eis läuft. Wie üblich knalle ich los um mich nach einer ersten schnellen Runde auf mein Marschtempo einzupendeln. Mit stabilen Rundenzeiten um die 40 Sekunden lief ich die Strecke runter. Rene revanchiert sich für meine Hilfe mit einem klasse Coaching. Irgendwann um Runde neun sammele ich den hinter mir gestarteten Läufer ein, nutzte kurz seinen Windschatten um ihn dann zu überrunden. An vier Stellen hatten sich um die Bahn Freunde platziert und gaben ihr Bestes um mein Bestes aus mir herauszuholen. Danke! 8:26,36 lautete das Ergebnis und damit Rang zwei der Gesamtwertung, was gleichbedeutend mit der Führung der AK55 war.

Beim 8. von 9 Quartetten gab es noch eine kleine Hoffnung…


Und nur noch acht Läufer waren nach uns noch an der Reihe. Im folgenden Quartett startete nur ein Sportler aus meiner Altersklasse und der machte keine Anstalten meine Zeit anzugreifen. Im letzen Quartett waren aber die stärksten vier der AK55 aufgestellt worden. Die aufkeimende Hoffnung, als ich nur drei Sportler vor der Startlienie entdeckte, erstarb schnell, als die drei loslegten. Sie waren deutlich schneller als ich und keiner tat mir den Gefallen einen Fehler zu machen. Also blieb mir am Ende mit Rang vier die berühmte Blechmedaille. Tja, soll ich mich ärgern Bronze knapp verpasst zu haben? Oder über eine nicht erwartete starke Platzierung freuen? In Anbetracht eines guten Laufs, sogar mit Saisonbestzeit, entschied ich mich für’s Freuen.

Innsbruck Tag 1

12 Wintersportarten (von Skispringen bis Eishockey), 3128 Teilnehmer, 10 Tage. Das sind die dritten Winter Worlds Masters Games. Alle fünf Jahre finden diese olympischen Winterspiele der Masters statt, zum zweiten Mal ist Eisschnelllauf dabei. Die olympischen Sportstätten von 1976 in Innsbruck bieten dafür einen tollen Rahmen. Unzählige freundliche Helfer stehen bereit, aber auch kein Zutritt zur Eisfläche ohne Kontrolle der Berechtgung.
Üblicherweise werden Masterswettkämpfe als Mehrkampf ausgetragen, aber in Innsbruck finden die Entscheidungen – genau wie bei Olympia – auf den Einzelstrecken statt. Das lockt natürlich auch die Sprint- und Langstreckenspezialisten an den Start.
Heute standen die ersten Rennen auf dem Programm. Früh morgens war der Start zu den 500 Metern. Gestern beim Training hatten wir echtes Sprintereis, weich und griffig. Aber heute Morgen war es eiskalt und das Eis steinhart. Entsprechend mies die Zeiten. Ohne große Erwartungen suchte ich die Ergebnisliste und war dann über einen neunten Rang sehr erfreut. Alle andernen hatten auch mit den schweren Bedindungen zu kämpfen.
Am Vormittag folgen die 3000 m. 20 Minuten vor meinem Start schaute die Sonne über die Berge und sofort flutet ihre Wärme in Eisstadion. Schlagartig verbesserten sich die Eisverhältnisse. Die Auslosung über 3000 m hatte mir einen starken Niederländer aus meiner Altersklasse beschert. Mein Konkurrent zog mir in den ersten beiden Runde davon, aber dann blieb der Abstand konstant. Mein Gegner begann zu schwächeln und der Stadionsprecher erkannte, dass es hier noch spannend werden könnte. Plötzlich feuerten mich rund um die Bahn die deutschen Teamkameraden an. Den „sterbenden“ Gegner vor Augen, die Anfeuerung im Rücken, der Stadionsprecher, der alles noch anheizte, all das trieb mich an. Auf der letzten Wechselgraden hatte ich den Niederländer vor mir, in der letzten Kurve mit dem Vorteil der Innenbahn und zog ich vorbei. 2900 m hinterher gelaufen, aber die letzten 100 m geführt. 4:58,11 sind keine berühmte Zeit, aber die Ergbnisse auf einer Außenbahnen kann man nicht mit den Zeiten in einer Halle vergleichen. Am Ende kam der achte Platz heraus. Bei weit über gemeldeten 20 Startern hatte ich eigentlich nicht mit einer TOP-ten Platzierung gerechnet.

Thomas bei den WWMG auf Platz 8 und 9

In Innsbruck finden zur Zeit die Winter-World-Masters-Games statt. Das sind die „olympischen“ Spiele der über 30-jährigen. In 12 Sportarten gehen über 3100 Sportler aus 56 Nationen an den Start. Darunter sind knapp 300 Eisschnellläufer, die in ihren jeweiligen Altersklassen Wettkämpfe austragen. Genau wie bei Olympia gibt es Entscheidungen auf den einzelnen Distanzen und nicht, wie sonst üblich, im Mehrkampf.
Über 500 m belegte Thomas Rumpf Rang neun. Mit einem spannenden Rennen über 3000 m sicherte es sich als achter seine erste Top-ten Platzierung. Etwas ausführlicher fndet sich das hier. (Das 500 m-Ergebnis wurde nachträglich von Platz 11 auf 9 korrigiert.)

Innsbruck Tag 0


Heute ging es nach Innsbruck. Gegen Mittag erreichten wir die Sportstätten der olympischen Spiele von 1976. Gleich am Eingang wurden wir von Helfern freundlich in Empfang genommen und uns wurde der Weg zu unseren ersten Anlaufpunkten gewiesen. Nach Akreditierung und Welcome-Geschenk suchten wir das Eis. Im strahlenden Sonnenschein sahen wir gerade, dass die Eismaschine die Bahn verließ. Perfektes Timing! Also ab auf’s Eis. Tja, es ist eben eine Außenbahn. Die Zielgerade im strahlenden Sonnenschein mit Rückenwind auf weichem Eis (nur Fliegen ist schöner), die Wechselgerade im Schatten steinhart und mit Gegenwind. Aber insgesamt gar nicht so schlecht. Nach einer guten Stunde verlassen wir das Eis und setzen uns in den Sonnenschein auf der Tribüne zum Mittagessen. Gegen 16:00 Uhr noch schnell das Meeting und es ging wieder ab nach Hause.

Inzell Tag 5

Heute Morgen war die letzte Trainingseinheit mit Monique. Im dritten Anlauf klappte dann auch der Start und vierte war nahezu perfekt. Die Beine protestierten mal wieder gegen permanente Überlastung, so dass ich es am Ende etwas ruhiger angehen ließ. Die nächsten Aufgaben kommen ja schließlich schon langsam in Sicht. Anschließend riefen Pflicht und Arbeit, ich machte mich auf den Weg nach München.

Inzell Tag 4

Heute standen zwei Trainingseinheiten bei Monique auf dem Programm. Nach der recht ernüchternden gestrigen Videoanalyse ging es mit vielen guten Vorsätzen ins Training. Viele kurze Sprintübungen gaben die Gelegenheit sich immer wieder auf die eigenen Fehler neu zu konzentrieren.
Zum Mittag ging es so weiter, dazu kamen noch weitere Videoaufnahmen. Tja, kaum wird einem gesagt wie es richtig geht, schon läuft es auch.
Der Abend endete mit einem netten gemeinsamen Dreigänge-Menü, in dessen Rahmen Monique sogar noch einen Kurzfilm präsentierte, in dem sie Impressionen des Trainingswochenden zusammen geschnitten hatte. Sehr nett und gut gemacht! Der gemütliche Abend endete pünktlich, da ja noch eine Trainingseinheit auf dem Programm stand. Spaßig war das Sprachengewirr an den Abenden. Ein wildes Durcheinander von Flämisch, Deutsch, Englisch und teilweise Norwegisch. Aber alle hatte gute Laune und irgendwie versteht man sich.
Unterm Strich lässt als Resümee sagen, dass Moniques Trainingsmaßnahmen absolut professionell aufgebaut sind. OK, es kostet auch ein wenig, aber dafür wird auch viel geboten.

Inzell Tag 3 (dicke Beine auf dem Treppchen)

Der zweite Wettkampftag begann recht früh mit dem Warmup um 8:00 Uhr. Meine Beine sagten mir sofort, dass sie lieber im Bett ausgestreckt geblieben wären. Nach 20 Minuten verließ ich das Eis und versuche mit etwas Joggen und Gymnastik in Gang zu kommen. Heute musste ich zweimal auf der Außenbahn starten und das Lospech hatte mir Gegner serviert, die keine Hilfe sein würden.
Bei den 500 m verstolpere ich den Start, bin aber genauso schnell wie gestern. Die Runde lief einigermaßen gut und mit 0:45,67 hatte ich zwar eine weitere Saisonbestzeit geholt, aber mein Ziel, eine „flache“ 45, wieder verfehlt.
Über 1000 m kam dann das dicke Ende. Nach geglücktem Start und sauberer erster Runde wollten die Beine einfach nicht mehr. Ich spürte, dass ich viel zu aufrecht lief, aber die Beine weigerten sich in die tiefe Position zu gehen. Am Ende standen 1:31,67 auf der Anzeigentafel, wobei ich im Vergleich zum Vortag über eine Sekunde nur auf der letzten Runde verlor.
Aber meine Gegner hatten auch so ihre Probleme und ich konnte Platz drei sicher behalten. Somit endete dieser Wettkampf erstmals für mich auf einem bisher in Inzell unbekannten Platz, dem Podium.
Am späten Nachmittg hatte ich dann einen Termin mit Monique zur Videoanalyse meiner Rennen. Warum filmen die bloß immer einen Typen, der zwar exakt die gleichen Klamotten wie ich trägt, aber so fürchterlich schlecht eisläuft? Jedenfalls waren die Aufnahmen recht ernüchternd, es gibt also noch viel zu tun für die kommenden Tage.

Inzell Tag 2 (wenn der Knoten platzt)

Der erste Wettkampftag. Die Vorbereitung konnte in aller Ruhe erfolgen, denn erst um 10:45 Uhr stand das Warmup auf dem Programm. Also noch schnell die Kufen polieren, etwas Proviant einkaufen und ab zur Eishalle. Nach ein paar Runden lief es einfach rund, ich fühlte mich sauwohl auf dem Eis. Drei kurze Steigerungen und gut ist.
Das Losglück hatte mir für den heutigen Tag zweimal die von mir bei den Sprints bevorzugte Innenbahn beschert. Die 500 m gegen einen Holländer liefen fehlerfrei, aber irgendwie zu langsam, 0:45,81 bedeuteten zwar Saisonbestzeit, dennoch war eine glatte Sekunde langsamer als letztes Jahr. Leicht frustriert suchte ich Rat bei Monique, deren Resumee ziemlich unspektakulär „alles viel zu hoch“ lautet.
Also Versuch Nummer zwei über 1000 m mit Moniques Worten in den Ohren gegen Sören Grimmer. Dieses Mal passen die Startschritte, ich komme gut weg und kann in der ersten Kurve gleich richtig Druck machen. Die 21,6 als Startzeit waren gut. In der ersten Runde Volldampf. Alle Kurven getroffen, ich versuche tief zu bleiben, Monique zeigt eine 33,4. Das beflügelt für die letzte Runde. In der letzten Kurve wollen die Oberschenkel platzen, aber ich komme noch sauber hindurch. Ziel, der suchende Blick zur Anzeigentafel 1:30,10! Die Gefühle schwanken zwischen Frust (wieder die 1:30 knapp verpasst) und Freude (zweitbeste Zeit meines Lebens). Am Ende überwiegt aber die Freude. Nach den ganzen verpatzten Läufen in diesem Jahr endlich mal keine Fehler, kein Kufendefekt, kein schlechtes Eis, keine Gegner, die mir vor die Füße fallen. Noch mehr wuchs die Freude beim Blck auf die Ergebnisliste, denn die beiden Läufe bedeuten Rang drei nach dem ersten Tag.
Anschließend nch ein paar lockere Runden mit Reinhold zusammen auslaufen, dann in aller Ruhe gründlich dehnen, ab ins Quartier und duschen. Zur Belohnung geht es ins Massimo (der Stamm-Italiener in Inzell), wo wir uns in großer Runde verabredet haben.

Inzell Tag 1

Nach guter Anfahrt kam ich pünktlich in Inzell. Letztes Jahr versank das Dorf in 1,60 m Schnee, jetzt liegen nur noch einige vereinzelte Schneereste in der Gegend herum. Ich befürchte meine Langlaufski werden sich wieder langweilen, letzten Jnauar zu viel Schnell, jetzt nahezu keiner. Ab zum Abendtraining in die Eishalle. Nach großem Hallo mit vielen Bakannten, begann ich meine Runden zu drehen. Oh, welch ein Eis! Erfurt zu weich und langsam, Berlin zu hart. Nach kurzer Gewöhnung begann es gut zu laufen und wurde von Runde zu Runde besser. Zum Trainingsende wollte ich noch schnell Starts üben. Nach dem zweiten fühlt sich die eine Kufe komisch an. Ein prüfender Blick: Federbruch! Stimmt, das fehlte in dieser Saison noch in meiner Liste Pleiten, Pech und Pannen. Aber die Ersatzteile und das Werkzeug hat der erfahrnene Pessimist immer dabei. Leider ließ sich die Ersatzfeder nicht einbauen. Zum Glück war der Verkäufer der Kufe auch gerade beim Training. Nach einigen Minuten Gebastel schaffte er es endlich die Feder einzubauen. Schnell wieder auf das Eis und „Ding, Dong, Eisbereitung!“ OK, das war’s mit dem Training.
Der Abend klang dann mit Moniques Trainingsgruppe aus, wo ich die Einweisung für das Trainingscamp erhalte, in das etwas verspätet einsteigen konnte.

Martin sechster der NZL-Meisterschaft

Bei seinem Start auf den neuseeländischen Meisterschaften im Marathon konnte Martin Rumpf den sechsten Rang in der Gesamtwertung belegen, er wurde vierter der Aktivenklasse. Nur wenige arrivierte Sportler konnten Martin abhängen. Das Rennen auf einem 2400 m langen Rundkurs der Autorennstrecke von Timaru nahm ein recht überschaubares Teilnehmerfeld auf. Nach 1:16 erreichte Martin am Ende im Alleingang das Ziel.

Auftakt zum Berlin-Pokal

Etwas verspätet in der Saison starten die Celler in den Berlin-Pokal der Eisschnellläufer. Bei den ersten Starts auf dem Berliner Eis schienen sich dort alle Celler nicht ganz wohl zu fühlen. In den Wertungen zum Berlin-Pokal belegen Jo Runge und Thomas Rumpf jeweils den vierten Rang, während Janek Weber neunter ist (den Junioren fehlt aber ein Lauf). Louis Runge konnte bei seinem zweiten Rennen überzeugen.

Silber gewonnen, Bronze verloren

Bei den deutschen Meisterschaften der Masters im Eisschnelllauf in Erfurt gewann Thomas Rumpf die Silbermedaille der Masters AK55. Spannend war der Kampf um den dritten Rang der internationalen Wertung. Im finalen Lauf über 3000 m traf Thomas auf seinen Verfolger Jan Buisman aus den Niederlanden. Der niederländische Vorjahressieger konnte sich aber durchsetzen und Thomas musste sich mit Rang vier begnügen.

Silberstreif am Horizont

Bei den deutschen Meisterschaften der Masters im Eisschnelllauf liegt Thomas Rumpf aus Silberkurs. Hinter dem deutlich führenden Rene van Bernum aus Berlin liegt er auf einem sicheren zweiten Rang der nationalen Wertung. In der Wertung des internationalen Criterions hat Thomas den dritten Platz, der aber hart umkämpft ist.

Die Eissaison läuft

Teilweise etwas holprig verlief der Start in die diesjährige Eissaison. Durch den Defekt der Kühlung in der Berliner Eishalle bedingt konzentrierten sich die Celler Aktivitäten auf Erfurt. Hier konnte allerdings Janek Weber auf 300 m (0:34,49), 500 m (0:56,50) und 1000 m (1:51,28) seine Bestmarken deutlich steigern. Christian Freyse wagte sich an seine ersten 1500 m. Louis Runge gab seinen Einstand auf dem Eis, ebenso wie Hans Freyse, der bei seinem ersten 1000 m gleich eine repektable 1:37,79 ablieferte. Jo Runge und Thomas Rumpf haben die Form des Vorjahres noch nicht ganz wieder gefunden.
Hier findet sich die aktuelle „ewige“ Bestzeitenliste des Skate-Team-Celle.

Trainingstag in Eschede

Auch wenn das Wetter einen an dem sonnigen Morgen nach draußen locken wollte, waren die meisten doch froh bei den frostigen Temperaturen in der Eschenhalle in Eschede skaten zu dürfen. Insgesamt hatten sich 12 Sportler eingefunden um viel Technik mit den Skates zu üben. Schnelles Skaten ließ der berüchtigte rutschige Hallenboden leider wieder nicht wirklich zu, so dass sich zu Beginn und Ende auf Turnschuhen alle noch einmal austoben durften.

Erste Eisrennen der Saison

In Inzell und Erfurt gingen unsere Eisschnellläufer erstmals in der neuen Saison an den Start. Janek Weber zeigte, dass sich die eine Woche Trainingslager in Inzell gelohnt hat. Auf allen Strecken konnte er sich deutlich steigern und neue persönliche Bestzeiten markieren. Für Jo Runge lief es noch nicht ganz so rund, während sein kleiner Bruder Louis einen respektablen Einstieg als Eisschnellläufer zeigte. Thomas Rumpf steckte das zweiwöchige Trainingslager in Inzell noch in den Beinen, so dass er nicht an die Form der vergangenen Saison anknüpfen konnte. Aber für die Erfüllung der Qualifikationsnorm für die World-Masters-Games reichte es schon.

Sonniges Kidscup-Finale

Auf der Bahn von Halstenbek ging der diesjährige niedersächsische Kidscup zu Ende. Über 100 Starter hatten sich zum Abschluss der Saison eingefunden, darunter auch 13 Sportler des STC. Nicht nur eine ganze Reihe von Podestplätzen und Tagessiegen gingen auf das Celler Konto, sondern auch die rekordverdächtige Zahl von acht Pokalen der Kidscupwertung. Den Abschluss der Rennen bildeten die Teamläufe, die viel Spaß machten und recht erfolgreich waren.
Ergebnisse Halstenbek:
Kadetten m.: 1. Malte Byrne.
Sch-A m.: 1. Janek Weber, 2. Jo Runge.
Sch-B w.: 1. Sidney Wöhler.
Sch-B m.: 3. Johannes Postel, 4. Moritz Gumpert.
Sch-C m.: 1. Louis Runge, 3. Florian Seffers.
Sch-D m.: 1. Philipp Seffers.
Youth w.: 2. Anja Rumpf.
Youth m.: 2. Felix Byrne.
Aktive m.: 1. Daniel Rumpf.
Masters AK50 m.: 1. Thomas Rumpf.
Schüler Staffel: 1. STC (Postel, Wöhler, Gumpert), 4. STC/ICH (mit F. Seffers, L. Runge).
Junoren Teamzeitfahren: 3. STC (F. Byrne, Weber, J. Runge).
Aktive Teamzeitfahren: 1. STC (D. Rumpf, F. Byrne, T. Rumpf).
Ergebnisse Kidscup:
Kadetten m.: 1. Malte Byrne.
Sch-A m.: 1. Janek Weber, 2. Jo Runge.
Sch-B w.: 1. Sidney Wöhler.
Sch-B m.: 2. Johannes Postel, 3. Moritz Gumpert.
Sch-C m.: 1. Louis Runge, 2. Florian Seffers.

Fotos sind, wie immer, im Fotoalbum.

Rekordjagd in Beedenbostel

Die optimalen Rahmenbedingungen in Beedenbostel sorgten beim Celler Heimrennen für die erhofften neuen Bestmarken. Sowohl der alte Streckenrekord der Herren, als auch der der Damen wurde unterboten. Obwohl das Rennen der Herren eher taktisch geprägt war, kam der für den SCC Berlin startende Sieger Kolja Hector-Biniok in 33:09,75 ins Ziel. Den Zielsprint der dreiköpfigen Spitzengruppe der Damen sicherte sich Alina Kalisch in 38:14,51.
Schnellster Niedersachse wurde der fünftplatzierte Martin Rumpf, der sich auch im Gesamt-Nordcup Rang zwei sicherte. Schnellstes Team waren die Sportler des SCC Berlin, hier ging der Landesmeistertitel an die Celler Open-Mannschaft.
Die kompletten Ergebnisse finden sich hier.
Und die Fotos sind im Fotoalbum!

5 * Edelmetall bei Marathon-DM

Die deutschen Meisterschaften über die Marathon-Distanz brachten dem Skate-Team Celle eine ganze Reihe von Medaillen ein. Gold holten Sandra Schewe (W30), Harald Richter (M70) und Kazimiersz Posadowski (M65). Silber ging an Martina Smutek (W30) und Bronze an Rainer Rudolph (M70). Eine starke Leistung zeigte erneut Martin Rumpf als Gesamt achter nur fünf Sekunden hinter dem Sieger. Etwas im Schatten der deutschen und Landesmeisterschaft standen die Rennen der Kinder. Hier schlugen sich die Jugendlichen und Kinder aber achtbar und sammelten viele Treppchenplätze. Hier geht es zu den Fotos.
Die Ergebnisse im Detail:
8. Martin Rumpf, 1:08:56,16 (7. MHK, 1. LM MHK).
15. Daniel Rumpf, 1:10:58,66 (9. MHK, 2. LM MHK).
37. Thomas Rumpf, 1:11:03,07 (4. M55, 2. LM M55).
45. Kazimiersz Posadowski, 1:15:02,38 (1. M65, 1. LM M60).
68. Harald Richter, 1:23:30,27 (1. M70, 1. LM M70).
95. Rainer Rudolph, 1:34:23,46 (3. M70, 2. LM M70).
109. Janus Brachmann, 1:39:53,21 (10. M60, 2. LM M60).
Damen:
13. Sandra Schewe, 1:23:11,79 (1. W30, 1. LM W30).
19. Dörthe Schulze-Berge, 1:29:04,80 (5 W45, 2. LM W40).
22. Martina Smutek, 1:31:35,23 (2. W35, 2. LM W30).
Jugend Halbmarathon:
2. Felix Byrne, 42:15,82.
Damen:
2. Friederike Dobberkau, 44:01,57.
4. Anja Rumpf, 48:41,55.
Kadetten 11 Km:
1. Malte Byrne, 20:51,56.
Damen:
Jella Klingenberg, 28:51,77.
Schüler-A Dreikampf:
1. Janek Weber
2. Jo Runge
Schüler-B Dreikampf:
1. Moritz Gumpert
3. Johannes Postel
Mädchen:
1. Sidney Wöhler
Schüler-C Dreikampf:
1. Louis Runge
3. Florian Seffers
4. Jasper Scherer
Mädchen:
5. Carolina Kubiak
Schüler-D Zweikampf:
1. Nicolas Kubiak
2. Philipp Seffers

Medaillensammeln beim Einzelzeitfahren

Die Landesmeisterschaft im Einzelzeitfahren in Bennigsen ist traditionell eine Gelegenheit für die Celler sich eine Medaille abzuholen. Erneut in bärenstarker Form zeigte sich Martin Rumpf, der erstmals den LM-Gesamtsieg in dieser Disziplin nach Celle holte. In der Gesamtwertung belegte er einen guten dritten Platz. Hier geht es zu den Fotos.
Die Ergebnisse im Detail:
3. Martin Rumpf, 17:42,52 (3. MHK, 1. LM MHK).
12. Daniel Rumpf, 20:13,01 (8. MHK, 3. LM MHK).
13. Thomas Rumpf, 20:37,99 (1. M50, 1. LM M55).
20. Felix Byrne, 21:55,06 (2. Jugend, 1. LM Jugend).
38. Malte Byrne, 23:10,15 (1. Kad, 1. LM Kad.).
55. Janus Brachmann, 24:57,63 (8. M60, 2. LM M60).
Damen:
5. Sandra Schewe, 22:36,38 (1. W30, 1. LM W30).
10. Dörthe Schulze-Berge, 23:15,64 (3. W40, ).
12. Friederike Dobberkau, 23:29,68 (2. Jugend, 1. LM Jugend)
23. Dunja Arentsen, 25:45,45 (2. W50).
29. Anja Rumpf, 27:25,28 (3. Jugend, 2. LM Jugend).

Sonntagstour ins Wendland

Wider allen Wettervorhersagen konnten sich die Teilnehmer am Wendland-Inline-Lauf über optimale Bedindungen freuen. Der Gesamtsieg ging an Daniel vor Thomas. Alle Celler Starter fanden sich bei der abschließenden Siegerehrung auf den obersten Treppchenplätzen wieder.
Die Ergebnisse im Detail, 39,6 Km:
1. Daniel Rumpf, 1:17:40 (1. M20-39).
2. Thomas Rumpf, 1:18:08 (1. M40-59).
6. Rainer Helms, 1:24:15 (2. M40-59).
19,8 Km, Damen:
1. Friederike Dobberkau, 0:39:31 (1. Jug.).
19,8 km, Herren:
1. Felix Byrne, 0:39:31 (1. Jug.).
13,2 Km Herren:
1. Malte Byrne, 0:26:10 (1. Cad.).
6,6 km Herren:
1. Janek Weber, 0:12:54 (1. Sch-A).
2. Jo Runge 0:13:11 (2. Sch-A).
2 Km Herren:
1. Louis Runge 0:04:58 (1. Sch-C).

Janek beim Europacup

Janek Weber trat bei den Rennen zum Europacup im belgischen Oostende an. Im international stark besetzten 40-köpfigen Feld konnte er sich in der Gesamtwertung Rang 15 sichern. Auf der einen Seite war der Sieg im B-Finale über 3000 m sicher einer der emotionalen Höhepunkte, auf der sportlichen Seite steht das hervorragende Abschneiden auf dem 12. Platz im abschließenden 4000 m-Rennen.

Friederike und Martin überzeugen beim X-Race

Beim berliner X-Race in Waldow konnte Friederike Dobberkau den achten Platz im Zielsprint vor Sandra Schewe belegen. Erneut zeigte Martin Rumpf ein fulminates Rennen, in dem er im international und national hochklassig besetzten Feld den zehnten Platz erreichte. Neben Friederike und Sandra durften sich auch Dörthe, Martina, Kazierz, Harald und Rainer über Treppchenplätze in den AK-Wertungen freuen.
Hier die Fotos und die Ergebnisse im Detail folgen:
8. Friederike Dobberkau, 43:00,53 (2. Youth).
9. Sandra Schewe, 43:03,17 (2. W30).
15. Dörthe Schulze-Berge, 43:57.96 (3. W40).
15. Martina Smutek, 43:57,96 (3. W30).
33. Anja Rumpf, 48:53,68 (6. Youth).
Herren:
10. Martin Rumpf, 34:33,18 (5. MHK).
27. Daniel Rumpf, 37:22,36 (9. MHK).
33. Thomas Rumpf, 37:26,43 (7. M50).
44. Kazimierz Posadowski, 39:47,07 (2. M60).
69. Harald Richter, 43:32,77 (1. M70).
82. Rainer Rudolph, 44:39,19 (2. M70).

Anmeldung Beedenbostel

Endlich haben wir die Anmeldung für unsere Rennen in Beedenbostel freischalten lassen können. Wir laden Euch am 14.9.2019 zu unserem Speedskate- und Radrennen ein.
– Die detailierte Ausschreibung findet Ihr hier.
– Zur Anmeldung geht es hier.
Wir bitten unsere Verspätung zu entschuldigen, aber wir wollten sicher sein, dass der neue Asphalt auch wirklich fertig ist. Aber jetzt können wir Euch versprechen, dass auch die letzten Unebenheiten auf unserer ohnehin schnellen Strecke beseitigt sind. Wir freuen Euch zu einem der hoffentlich schnellsten, aber auch schönsten, Halbmarathons der Saison begrüßen zu dürfen. Mit dem Rennen tragen wir die niedersächsiche Landesmeisterschaft und das Nordcup-Finale aus. Besonders möchten wir auf unser Teamzeitfahren hinweisen. Die Starter dürfen nur in Vereinsteams antreten. Hobby- und Freizeitsportler sind auch im Teamwettbewerb herzlich willkommen.
Alle Radrennfahrer, aber vor allem auch Hobbyfahrer, sind herzlich eingeladen an unserem Radrennen teilzunehmen.

Martin ist Spitze

Beim gemeinsamen Halbmarathon des Nordcups und des WSCs in Laatzen zeigte Martin Rumpf ein beherztes Rennen. In einer dreiköpfigen Spitzengruppe kämpfte er um den Sieg und musste sich am Ende nur um einen Rollendurchmesser, bzw. 0,06 Sekunden geschlagen geben. Bei den Damen zeigte auch Friederike Dobberkau eine gute Leistung, in dem sie beim Sprint der Verfolger die Rolle knapp vorn hatte und sich so Rang fünf sicherte. Für Celler Siege in den Altersklassen der Damen sorgten Dunja, Sandra und Friederike und bei den Herren Harald, Thomas und Felix. Malte siegte im Rennen der Kadetten über 6000 m. Hier geht es zu den Fotos.
Die Ergebnisse im Detail:
2. Martin Rumpf, 35:41,63 (2. MHK).
12. Daniel Rumpf, 36:55,25 (8. MHK).
19. Thomas Rumpf, 39:31,99 (1. M55).
22. Felix Byrne, 40:42,99 (1. Jug).
47. Harald Richter, 43:47,56 (1. M70).
58. Rainer Rudolph, 45:43,52 (2. M70).
Damen:
5. Friederike Dobberkau, 43:01,64 (1. Jug.).
7. Sandra Schewe, 43:02,43 (1. W30).
11. Martina Smutek, 45:49,00 (2. W35).
12. Dunja Arentsen, 45:49,41 (1. W50).
13. Dörthe Schulze-Berge, 45:49,54 (4. W45).
Kadetten (6000 m):
1. Malte Byrne, 12:23,80.

Playoffs sind sicher

Schon mit Beginn der Sommerpause haben die Dukes ihr erstes Saisonziel erreicht. Mit ihrem 3:7 Auswärtssieg beim ERC Weserbergland hat das Celler Inlinehockey-Team einen der beiden zu den Playoffs qualifizierenden Plätze sicher. Aber das Ziel ist als Tabellenführer der Landesliga-Süd gegen den zweiten der Nord-Staffel antreten zu können. Aber auch dieses Ziel ist in Reichweite, denn bisher ließen die Dukes keinen einzigen Punkt liegen und liegen mit deutlichem Vorsprung an der Tabellspitze.

Martina und Rainer holen AK-Siege, Martin bärenstark in Hamburg

Alle litten beim Hella-Halbmarathon unter der großen Hitze und waren glücklich unbeschadet das Ziel erreicht zu haben. Martin Rumpf konnte mit Rang acht in dem international stark besetzten Feld glänzen. Martina Smutek (AK30) und Rainer Rudolph (AK70) gewannen jeweils ihre Altersklassen.
Die Ergebnisse im Detail:
8. Martin Rumpf, 34:40,48 (2. MHK)
21. Daniel Rumpf, 36:19,85 (8. MHK)
32. Felix Byrne, 39:04,76 (2. Youth)
36. Thomas Rumpf, 39:22,03 (5. M50)
41. Sebastian Felstermann, 41:29,26 (11. AK40)
59. Rainer Rudolph, 46:29,87 (1. M70)
Damen:
14. Dörthe Schulze-Berge, 43:07,57 (5. AK40)
16. Martina Smutek, 43:17,48 (1. W30)
17. Dunja Arentsen, 43:31,36 (2. AK50)