Rainer und Thomas holen Gold


Bei der deutschen Langstrecken-Meisterschaft in Oberschleißheim über 84,39 Km konnten Rainer Rudolph (AK70) und Thomas Rumpf (AK55) die Titel in ihren Altersklassen gewinnen. Pech hatten Daniel und Janus, die sich beide jeweils mit dem vierten Rang begnügen mussten, dabei wurde Daniel in der Spitze Gesamt sechster. Martin, der zuvor als gute Seele die Sportler an der Strecke verpflegt hatte, belegte beim abschließenden Halbmarathon des Bayern-Cups im international stark bestzten Feld als zweitbester Deutscher einen guten achten Rang.
Die Ergebnisse im Detail:
6. Daniel Rumpf, 2:29:47,24 (4. MHK).
8. Thomas Rumpf, 2:46:14,37 (1. M55).
17. Rainer Rudolph, 3:09:17,61 (1. M70).
19. Janus Brachmann, 3:33:55,01 (4. M55).
Halbmarathon:
8. Martin Rumpf, 37:33,44 (2. Jun.).

Hamburg richtig schnell


Endlich mal Sommerwetter zum Hella-Halbmarathon in Hamburg! Von den optimalen Bedingungen profitierten die gelaufenen Zeiten. Allerdings hat dieses Jahr die erneute Änderung der Streckenführung kurz vor dem Ziel den Lauf recht gefährlich gemacht. Für Altersklassensiege sorgten Rainer Rudoplh (AK70) und Martin Rumpf (Junioren). Schnellste Celler waren Martina (17.) und Daniel als 12. Gesamt.
Die Ergebnisse im Detail (Speed & Fitness):
Damen:
17. Martina Smutek, 41:57,31 (3. W30).
27. Dörthe Schulze-Berge, 45:00,24 (5. W40).
28. Dunja Arentsen, 45:02,69 (6. W40).
Herren:
12. Daniel Rumpf, 35:28,91 (5. MHK).
16. Martin Rumpf, 35:30,99 (1. Jun.).
34. Thomas Rumpf, 38:30,34 (5. M50).
45. Sebastian Felstermann, 40:00,88 (11. M40).
87. Rainer Rudolph, 45:03,99 (1. M70).
109. Janus Brachmann, 47,06,00 (26. M50).

„Ein Goldkind und vier Silberlinge“

Die deutsche Meisterschaft über die Halbmarathondistanz in Laatzen endete für das Skate-Team Celle sehr erfolgreich mit einer goldenen und vier silbernen Medaillen. Deutsche Meisterin der AK35 wurde Martina Smutek. Jeweils Silber holten Dorothea (AK65), Rainer (AK70), Harald (AK65) und Thomas (AK55). Den Titel als schnellster Niedersachse sicherte sich Daniel. Mit 32 Startern stellte Celle die größte Mannschaft der Veranstaltung.
Auch die Kinder waren im Rahmen des Kids-Cups am Start, hier siegten Felix, Malte, Janek und Luisa.
Alle Ergebnisse im Detail:
DM Damen:
35. Martina Smutek (1. AK35, 1. LM), 44:19,70.
40. Dörthe Schulze-Berge (7. AK45, 2. LM), 46:46,50.
63. Dorothea Laube (2. AK65, 3. LM (Ü50)), 57:25,63.
68. Anja Rumpf (10. Youth, 2. LM), 1:02:57,21.
Fitness:
7. Annett Postel, 1:02:14,21.
DM Herren:
20. Daniel Rumpf (10 . MHK. 1. LM), 36:50,57.
37. Martin Rumpf (6. Jun, 1. LM), 37:19,97.
38. Thomas Rumpf (2. AK55, 1. LM), 37:23,85.
74. Harald Richter (2. AK65, 1. LM), 42:01,19.
107. Janus Brachmann (14. M55, 4. LM), 45:19,77.
115. Rainer Rudolph (2. AK70, 1. LM), 48:33,97.
Fitness:
3. Rainer Helms (2. AK50), 46:32,10.
Jugend und Kinder:
Kadetten m.: 1. Felix Byrne.
Sch-A m.: 1. Malte Byrne.
Sch-B w.: 2. Sidney Wöhler, 5. Julia Hartmann.
Sch-B m.: 1. Janek Weber, 3. Jo Runge, 4. Luca Heinemeier, 6. Kirill Kern, 7. Johannes Postel, 8. Matti Brinkmann, 9. Moritz Gumpert, 10. Florian Hartmann, 12. Jonas Wolter, 13. Naim Topal.
Sch-C m.: 3. Mattis Wolter, 5. Florian Seffers.
Sch-D w.: 1. Luisa Wolter.
Sch-D m.: 2. Ben Jorek, 3. Philipp Seffers.

Fotos findet ihr im Album … in zwei Gallerien (Kinder und Halbmarathon)

Viele Treppchenplätze in Heide

Unglaublich, aber wahr, wir hatten in Heide zeitweise ein Regenrennen, während ganz Deutschland unter der Hitze litt. Den Vormittag über war die Strecke nass und so mussten die Rollgewandtheit und die Sprints im Nassen ausgetragen werden. Das hinderte die Celler nicht daran sich nach drei Strecken zahlreiche Treppchenplätze zu holen.
Beim Teamrennen sorgte das Openteam für eine Achterbahn der Gefühle: Deutlich in Führung liegend unterlief dem Team ein Sturz und damit verbunden ein Wechselfehler, der zur Disqualifikation führte. Die Wiedergutmachung gelang im Teamzeitfahren, wo sich Mario, Felix, Daniel, Martin und Thomas souverän durchsetzen konnten.
Die Ergebnisse:
Sch-B m.: 2. Janek Weber, 3. Jo Runge.
Sch-A m.: 1. Malte Byrne.
Kadetten m.: 1. Felix Byrne.
Youth w.: 3. Anja Rumpf.
Junioren m.: 1. Martin Rumpf.
Masters W30: 1. Martina Smutek
Masters W40: 4. Dunja Arentsen.
Masters M40: 3. Mario Sommer, 5. Sebastian Felstermann
Masters M50: 2. Thomas Rumpf, 9. Janus Brachmann.
Masters M70: 2. Rainer Rudolph.
Hier geht es zu den Fotos.

Das Open-Team beim Teamzeitfahren.

 

Byrnes gewinnen in Gifhorn

Richtig viel los war auf dem Tewes Parkplatz in Gifhorn. Unsere beiden Tagessiege holten Felix und Malte Byrne, die das Kadetten- und Schüler-A Rennen jeweils deutlich für sich entscheiden konnten. Für spannende Rennen sorgten wieder einmal unsere Schüler-B, wo sich Janek Platz zwei vor Luca holte. Bei den Schülerinnen-B zeigte Sidney mit einem dritten Rang, dass sie wieder fit wird.
Zu den Fotos.
Alle Ergebnisse im Detail:
Kadetten m.: 1. Felix Byrne.
Sch-A m.: 1. Malte Byrne. Fitness: 2. Marvin Brandt.
Sch-B w.: 3. Sydney Wöhler, 4. Greta Annemie Hein.
Sch-B m.: 2. Janek Weber, 3. Luca Heinemeier, 5. Jo Runge, 6. Kyrill Kern, 7. Johannes Postel. Fitness: 3. Maximilian Schmitz.
Sch-C m. Fitness: 4. Florian Seffers.
Sch-D m.: 3. Malvin Schmitz, 4. Philipp Seffers.
Zur kompletten Ergebnisliste.

Torfestival in der Burghalle


Nach dem ersten Drittel sah es nicht nach „Frohen Pfingsten“ für die Dukes aus, denn unser Hockey-Team lag mit 2:4 gegen die Saltcity-Boars aus Lüneburg zurück. Nach einem Celler Doppelschlag zu Beginn des zweiten Durchgangs war alles wieder offen bis zum 6:6 Mitte des zweiten Drittels. Dann brach Lüneburg unter dem hohen Druck und dem schnellen Spiel der Celler regelrecht zusammen. Nach Ende des zweiten Drittels stand es 6:11. Im Schlussdurchgang ging es aber erst richtig los. Satte zehn Mal netzten die Dukes im letzten Drittel ein, so dass am Ende ein 21:8 (2:4, 9:2, 10:2) auf der Anzeigentafel stand.

Und im Fotoalbum sind die Fotos.

NDM Gettorf, 2. Tag

Mit insgesamt neun Medaillen (4 S./ 5 B.) war Gettorf die erfolgreichste NDM in der Geschichte des Skate-Team Celle. Alle elf Sportler zeigten starke Leistungen, auch wenn es vielfach nur zu guten Platzierungen reichte. Unser Dank geht an die Eltern für die tolle Unterstützung, das niedersächsische Team für ständiges Anfeuern und Landestrainer Torsten Kossin für die taktische Hilfe.
Den zweiten Tag der norddeutschen Meisterschaften eröffneten die Schüler mit ihren Rollgewandtheitsläufen. Hier konnte bei den Schülern-C8 Louis eine Bronzemedaille gewinnen. Mit etwas Glück gelang es Johannes Bronze der Schüler-B10 zu holen. In den anschließenden 1000 m Läufen zeigten die Celler durchweg gute Leistungen und sammelten viele starke Platzierungen, aber nur Thomas war der Sprung auf das Treppchen mit Silber vergönnt. Für einen furiosen Abschluss sorgte dann Martin. In einem spektakulären, leider auch von Unfairnis geprägten Rennen, siegte am Ende die Sportlichkeit (Danke nach Dessau) und Martin gewann – endlich nach drei „Vierten“ – seine Bronzemedaille.
Die übrigen Ergebnisse:
Jun-A m.: Martin Rumpf, 4. 1000 m.
Cadetten m.: Felix Byrne, 10. 3000 m Punkte.
Sch-A m.: Malte Byrne, 5. RGL, 4. 2000 m Punkte.
Sch-B11 m.: Janek Weber, 6. RGL, 4. 1000 m. Jo Runge, 7. RGL, 7. 1000 m.
Sch-B10 w.: Sidney Wöhler, 9. RGL, 13. 1000 m.
Sch-B10 m.: Matti Brinkmann, 5. RGL, 8. 1000 m. Moritz Gumpert, 7. RGL, 6. 1000 m. Johannes Postel, 10. 1000 m.
Sch-C8 m.: Louis Runge, 4. 300 m.
Link zu den kompletten Ergebnissen. Die Fotos findet ihr im Album, wie immer :).

NDM Gettorf, 1. Tag

Am ersten Tag der norddeutschen Meisterschaften in Gettorf konnte das Skate-Team Celle fünf Medaillen erringen. Den Auftakt machte Thomas Rumpf im Sprint der Masters AK50 über 500 m mit einer Silbernen. Anschließend überraschte Janek Weber mit Bronze über 120 m. Danach erfreute die spontan zusammengestellte Sch-A Staffel (Malte, Moritz, Johannes) mit einer weiteren bronzenen Medaille. Die Vorjahresdritten der Schüler-B Staffel Jo und Janek holten – verstärkt um Matti – einen glänzenden zweiten Platz. Der Tag endete, wie er begann, mit einer Silbermedaille durch Thomas, dieses Mal über 3000 m Punkte.
Die weiteren Resultate:
Jun-A m.: Martin Rumpf, 4. 500 m, 4. 5000 m Ausscheidung.
Cadetten m.: Felix Byrne, 13. 500 m, 11. 5000 m Ausscheidung.
Sch-A m.: Malte Byrne, 5. 500 m.
Sch-B 11 m.: Jo Runge, 5. 120 m.
Sch-B 10 w.: Sidney Wöhler, 13. 120 m.
Sch-B 10 m.: 120 m: 8. Matti Brinkmann, 10. Moritz Gumpert, 12. Johannes Postel.
Sch-C 8 m.: 30 m: 4. Louis Runge.

Vorberteitung auf die NDM

Sieben Jugendliche des STC nutzten das Wochenende um sich in Gettorf auf die in zwei Wochen an der selben Stelle stattfindenden Norddeutschen Meisterschaften vorzubereiten. Der niedersächsische Rollsport- und Inlineverband hatte diese Maßnahme allen potentiellen Startern auf der NDM angeboten. Zwei Tage voll mit technischen Übungen und harten Streckentraining setzten einen starken Trainingsreiz zwei Wochen vor einem der sportlichen Höhepunkte der Saison. Die Fotos beweisen aber, dass auch der Spaß nicht zu kurz kam und nicht nur verbissen trainiert wurde.

Sechs LM-Titel für die Jugend

Sechs der 11 vegebenen niedersächsischen Landesmeistertitel gingen an die Jugendlchen vom Skate-Team. Neben der Jugend-Landesmeisterschaft auf der Bahn war auch der sportliche Vergleich mit den besten Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen interessant. Aber diesen Vergleich brauchten unsere Sportler nicht scheuen, denn auch drei der Tagessieger kamen aus Celle.
Junioren m.: 1. Martin Rumpf (1. LM).
Youth w.: 4. Anja Rumpf (3. LM).
Kadetten m.: 1. Felix Byrne (1. LM).
Sch-A m.: 1. Malte Byrne (1. LM).
Sch-B w.: 5. Greta Hein (2. LM), 6. Sidney Wöhler (1.LM).
Sch-B m.: 2. Matti Brinkmann (1. LM), 4. Luca Heinemeier (3. LM), 7. Janek Weber (4. LM), 8. Johannes Postel (6.LM), 9. Jo Runge (5. LM), 14. Moritz Gumpert (7. LM), 16. Naim Topal.
Sch-C m.: 5. Louis Runge (1. LM).
Sch-D m.: 2. Ben Jorek.
Und hier sind die Fotos
Ergebnisse: Gesamt, LM, Breitensport.

Hannover-HM: Martin und Thomas in der Spitze

Einen guten Start erwischt…

Beim hannoverschen Halbmarathon belegten Martin und Thomas Rumpf die Ränge fünf und sieben im Sprint um den Sieg der 13-köpfigen Spitzengruppe. Der hakelige Kurs und das sehr von Taktik geprägte Geschehen verhinderten bessere Zeiten, die bei den optimalen Wetterverhältnissen möglich waren. Auch die übrigen Celler kämpften sich unfallfrei über die teilweise schwierige Strecke:
Damen:
31. (10. WHK) Anja Rumpf, 0:54:41.
Herren:
5. (2. MHK) Martin Rumpf, 0:38:54.
7. (1. M55) Thomas Rumpf, 0:38:54.
17. (2. M40) Sebastian Felstermann, 0:42:11.
108. (21. M45) Oliver Grau, 0:55:59.

und hier sind die Fotos …

Jugend-Hallen-LM in Eschede, ein voller Erfolg

Große Sprünge …

… und gute Stimmung.

Zum ersten Mal fungierte das STC als Ausrichter einer Jugend-Hallen Landesmeisterschaft. Die Veranstaltung in Eschede war ein voller Erfolg. Den Zuschauern wurden teilweise dramatische Wettkämpfe geboten. Aber auch mit dem sportlichen Abschneiden dürfen die 18 gestarteten Jugendlichen des Skate-Teams mehr als zufrieden sein. Fünfmal Gold und je zweimal Silber und Bronze sind die stolze Ausbeute.
LM-Wertungen:
Jun-A m.: 1. Martin Rumpf.
Youth w.: 2. Anja Rumpf.
Kadetten m.: 1. Felix Byrne.
Sch-A m.: 1. Malte Byrne.
Sch-B w.: 3. Elana Prasatalo.
Sch-B m.: 1. Janek Weber, 2. Luca Heinemeier, 3. Jo Runge, 5. Matti Brinkmann, 6. Moritz Gumpert, 7. Johannes Postel, 8. Kirill Kern.
Sch-C m.: 1. Louis Runge.
Außerhalb der LM:
Sch-B m. Fitness: 2. Naim Topal, 3. Lukas Graf.
Sch-C m. Fitness: 2. Mattis Wolter.
Sch-D w.: 1. Luisa Wolter.
Sch-D m.: 1. Ben Jorek.
Hier geht es zu den Ergebnislisten auf der Seite von Zeitmessung Lindner.
Die gesammelten (sehenswerten) Fotos sind hier zu finden.

Jugend Hallen-LM in Eschede

Am 11. März steht für unsere Jugendlichen das erste große Ereignis der neuen Saison an. In Eschede findet die diesjährige Hallen-LM statt und damit gleichzeitig das Auftaktrennen des niedersächsischen Kidscups 2018. Aber auch für die übrigen Miglieder des Skate-Teams ist es ein großes Ereignis, da wir als Ausrichter in diesem Jahr erstmals die Gastgeber dieser Veranstaltung sind.
Sportlich gehen wir neue Wege und haben den traditionellen Dreikampf zu einem Vierkampf erweitert. Die Schüler messen sich im Rollgewandheitslauf, Einzelsprint, Kurzstrecke und Langstrecke, während die älteren anstatt des RGLs einen sogenannten Dobbinsprint (eine schnelle fliegende Runde) erstmalig auf dem Programm haben.
Link zur Veranstaltung.
Meldeliste nach Voranmeldung (Stand 9.3.2018). 68 Starter.

Überraschung in Berlin

Thomas Rumpf über 5000 m (Foto: Steffen Lehmann).

In Abwesenheit der starken Holländer nutzte Thomas Rumpf die Gelegeheit sich beim 19. internationalen Master-Cup der Eisschnellläufer in Berlin den zweiten Platz zu sichern. Im Feld von sieben Startern aus vier Nationen hatte er nach drei Strecken noch auf dem vierten Platz gelegen, konnte dann aber mit dem Sieg im abschließenden 5000 m-Rennen in persönlicher Bestzeit überraschend auf den zweiten Treppchenplatz springen.

Inzell Tag 2

Nach dem gestrigen Erfolgserlebnis ging es hochmotiviert in den zweiten Wettkampftag. Die 500 m liefen super, durch den Start auf der Innenbahn hatte ich in der zweiten schnelleren Kurve die Außenbahn, was die Sache leichter macht. Das Rennen lief super und der Blick auf die Anzeigetafel: Mist! Nur 0:45,25 und die Beine fühlen sich nachher auch noch total dick an, aber immerhin ein fünfter Platz. Was sich über 500 m andeutete, bestätigte sich über 1000 m. Die Beine dick, die letzte Runde war pure Quälerei, Rang sechs. In der Gesamtwertung reichte es zum fünften Platz von 12 Gemeldeten mit neuer Bestleistung im Sprintvierkampf.

Inzell Tag 1

Bohrende Ungewissheit: Hat das Training der letzten Tage was gebracht? Bekomme ich die technischen Änderungen auch unter Wettkampfbedingungen hin? Oder war das doch alles zuviel Training? Das alles bei einem internationalen Rennen, das unter Weltcup-Bedingungen durchgeführt wird. Es hagelt nur so Verwarnungen, Fehlstarts und sogar Disqualifikationen.
Am Start große Verwirrung, da die Startlisten kurzfristig geändert wurden. Plötzlich stehen dort fünf Leute auf der Bahn und wollen starten. Dann geht es endlich los. Die Startschritte nicht ganz optimal, dafür aber die erste Kurve. An der Bande wird mir eine 2,2 gezeigt, d.h. 12,2 s, die Startzeit. Nicht toll, aber noch OK. In der zweiten Kurve habe ich leichte Schwierigkeiten, da ich ungewohnt schnell für die Innenkurve bin. Die Zielgerade, tief runter, treten, Zielschrtt, und…? Der Blick zur Anzeige 0:45,02, Neue persönliche Bestzeit! Das ganz große Ziel die 45 zu knacken um 3/100 verpasst. Mist! Trotzdem Freude.
Bei den 1000 m muss ich auf der ungeliebten Außenbahn starten. Der Start ist gut, aber die erste Kurve ist eine Katastrophe. Dann komme ich Gang. Alle weiteren Kurven passen, in der letzten wollen meine Oberschenkel platzen. Endlich das Ziel und…? 1:29,98! PB und die 1:30 gepackt. Wenigstens über 1000 m hat es geklappt.
In Summe Platz ist das der sechste Platz von 12 Startern.

Training in Inzell

Da bereitet man sich wochenlang vor, trainiert und übt, macht Videoanalyse und alles mögliche. Am Ende glaubt man sogar schneller und besser geworden zu sein und kann sogar die Zeitnehmer davon überzeugen. Bis dann die Trainingsstunde bei Monique in Inzell kommt. Diese kleine Person zeigt einem Übungen, an denen man schier verzweifeln kann und erklärt einem mit einem charmanten Lächeln, dass die erhofften „Verbesserungen“ zumindest zum Teil eigentlich nur Mist sind. Trotzdem am Ende hat man viel gelernt (und wieder ein paar nette Mitbringsel für das heimische Training). Ob es dann auch noch mit der Umsetzung im Wettkampf klappt, mal sehen…

Inzell

Inzell ist Eisschnelllauf, aber nicht nur! Hier lässt sich auch anderer Wintersport hervorragend betreiben. Das Loipennetz komplett zu erkunden habe ich immer noch nicht geschafft. Die Loipen sind landschaftlich schön, breit und bieten immer parallel Skating und klassisch gespurte Strecken.
Aber auch das internationale Treffen von Ballonfahrern ist durchaus interessant.

Oder einfach mal nur etwas wandern:

Baselga Tag 4: Ciao!

Die Italiener mögen es pompös, große Reden, auch gutes Esssen und viel Wein. Das Abschlussbankett begann um 20 Uhr des Vorabends und zog sich über ein Viergänge-Menu und viele Reden in die Länge. Die Siegerehrung der AK55 fand so erst lange nach Mitternacht statt.
Entsprechend müde schaute ich am Morgen auf die Wetterberichte und Verkehrsmeldungen. Schneesturm am Brenner, Eisregen in Bayern und hier Sonne, Windstille. Da fiel die Entscheidung leicht: Auto packen und ab zur Eisbahn. Auch andere hatten den Gedanken. In lockerer Stimmung trainierten wir gemeinsam unter Bilderbuchbedingungen.
Dann mussten wir doch starten. Imke und Christian setzte ich in Trento noch am Bahnhof ab und rollte dann nach Norden. Hinter dem Brenner erwarteten mich wieder Schnee und Regen. In Inzell angekommen, machte ich auf den Weg zwischen den Schneebergen zur Eishalle. Oh, welch eine Wohltat wieder das perfekte Inzeller Eis unter die Kufen zu bekommen!

Baselga Tag 3.2 (Eissturm)

Strahlender Sonnenschein, aber ein eiskalter Sturm machte allen Eisschnellläufern das Leben schwer. Schon beim Warmup (heute in der Mittagszeit) wurde mir klar, dass die 5000 m böse werden würden. Auch die Hoffnung, dass sich der Wind mit dem Sonnenuntergang legen würde, verflog im Sturm. Der Wind wurde nur noch heftiger, aber dafür kälter. Es war ein Sturm, der auch jedes Markierunghütchen, das nicht auf dem Eis angefroren war, gnadenlos verschob. Gelegentlich segelte auch eine der Sitzmatten, auf denen sich die Sportler kurz vorm Start ihrer Warmfahrsachen entledigen können, quer durch das Stadion. Dazu wehte der Wind Mengen an alten Laub und sogar kleine Zweige auf das Eis, dass die Eismeister zeitweise einen Laubsauger im Einsatz hatten. Die Vorzeichen standen also eher auf Survivaltours. Aber das Eis selber war sonst eigentlich richtig gut.
Das Rennen ging wieder gegen den Finnen vom Vortag. Am Start mit dem Rückenwind auf der Zielgeraden ging das Rennen flott los und ich setzte mich knapp vor den Finnen, so dass ich im Gegenwind auf der Wechselgeraden gut in seinen Windschatten kam. Dreimal gelang mir das Mannöver, beim letzten Mal hätte ich ihn fast anschieben müssen. Dann war mein Gegner platt und ich machte mich allein auf den Weg. Dank der tollen Unterstützung vom übrigen deutschen Team kam ich mit einer 8:34,75 ins Ziel. Ich staunte nicht schlecht, denn das bedeutete Platz acht in diesem Lauf! In der Gesamtwertung reichte es leider knapp nicht mehr für eine Positionsverbesserung. Aber mit einem 11. Rang in der Gesamtwertung und einer Top-ten-Platzierung auf einer Einzelstrecke darf ich mich wohl einigermaßen zufrieden zum Abschlussbankett begeben.

Baselga Tag 3.1 („Du bist mein Coach!“)

„Du bist mein Coach!“ mit diesen Worten wurden mir mehrfach Kufen zum schleifen in die Hand gedrückt oder ich wurde verdonnert auf der Wechselgeraden neben drei anderen dazu aufgeforderten Leuten an den Bahnwechsel zu erinnern, bzw. sollte ich dann auch noch erbauliches von mir geben, wie „Tiefer!“, „Gesäß runter!“ (nicht ganz meine Formulierung) oder auch die Zeitunterschiede zur Konkurrenz im Auge behalten. So auch heute. Also bin ich morgens, obwohl ich eigentlich den ganzen Vormittag frei habe, zur Bahn gefahren und habe meinen Job gemacht. Katrin aus Chemnitz lag auf dem vierten Rang und mehr als ihn zu verteidigen kam sportlich überhaupt nicht in Betracht. Das Rennen verlief nach Plan, der fünfte Platz wurde vor Anke aus Hamburg gehalten und alles schien gut zu sein. Dann eine Durchsage, dass zwei Sportlerinnen disqualifiziert seien. Die mit italienischen Akzent genuschelten Namen, kaum zu verstehen. Ein norwegischer Trainer bestätigte zumindest einen Wechselfehler bei einer der Führenden gesehen zu haben. Aufregung, gebremste Freude, sollte es etwa zum Treppchen gereicht haben? Nach einer viertel Stunde bangen Wartens dann der offizielle Aushang mit der Bestätigung der Disqualifikationen. Katrin wird zweite, Anke dritte und beide landen auf dem Treppchen.