Edersee – 24.03.2002

So bringt man Skaten und Familie zusammen!

Ein ganz persönlicher Rennbericht von Rainer Rudolph

Am 24. März hatten wir (meine bessere Hälfte Elfi und ich) unseren 29-jährigen Hochzeitstag Da Elfi aus dieser Gegend stammt, besuchten wir dort ihre Familie.
Somit kam ich auf die Idee, mit der Verwandtschaft am Abend vorher gemeinsam zu essen und zu feiern, und ich wollte dann am anderen Morgen am Rennen teilnehmen. Nur so konnte ich Elfi zu der 300 km langen Fahrt überreden.
Leider stand das ganze Unternehmen nicht gerade unter einem guten Stern. Nicht nur, dass wir nachts noch immer kräftigen Frost hatten, nein, ich hatte mir auch noch unmittelbar vorher einen Magen- u. Darmvirus eingefangen.
Nachdem wir am Vortag gegen 14:00 Uhr bei meiner Verwandtschaft angekommen, dort sofort ins Bett gefallen, und nur noch aufgestanden um zur Toilette zu kommen. Abends quälte ich mich über die Zeit. Gegen 23 Uhr war ich wieder im Bett.
Am nächsten Morgen fühlte ich mich zwar noch schwach, der Virus aber meldete sich nicht. Ein Blick aus dem Fenster brachte ein zufriedenstellendes Ergebnis:
Trockene Straßen, aber minus 2 Grad Celsius.
Ich war also gegen 8 Uhr im Startbereich. Der Start sollte um 9:00 Uhr erfolgen. 10 Minuten vorher mußte ich doch noch mal aufs Örtchen, dann ging’s endlich los. Die ca. 150 Teilnehmer . Es handelte sich um eine ca. 4,7 km lange Pendelstrecke, bergauf – bergab – guter Asphalt – schlechter Asphalt, sehr abwechslungsreich und mußte 6 mal durchfahren werden. Wie immer war ich etwas zurückhaltend beim Start, konnte mich aber nach ca. 3 km einer Gruppe von 5 Skatern anschließen. Kurz vor der ersten Wende kamen uns zwei Skater entgegen und ich erkannte überraschenderweise, dass ich mit in der ersten Verfolgergruppe fuhr. Ich setzte alles dran, diese Gruppe nicht zu verlieren, gelang mir ganz gut. Nur im Endspurt mußte ich dann doch abreißen lassen, aber es war keiner hinter mir zu sehen, und ich konnte den 7. Platz des Gesamteinlaufs behaupten.
Leider mußte ich bei den Abfahrten doch eine erhebliche Instabilität der RAPS-Schiene feststellen und hatte dabei ziemliche Probleme, nicht zu stürzen. Nur gut, daß die Erkenntnis noch lange vorm HH-Marathon kam, denn die Hafenabfahrt fordert ja noch mehr vom Material.
Ende vom Lied: ich habe etwas investieren müssen und mir eine stabilere Schiene plus neuer Rollen zugelegt.

Ergebnis:

Name
Zeit
Platz / AK
7.
Rainer Rudolph
1:00:15
1. / M55
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