Die 22. Auflage vom Hella Halbmarathon in der Hansestadt an der Alster

oder

Starkes und teilweise internationales Teilnehmerfeld durch Aufnahme des Wettkampfes in den GIC (German Inline Cup)

oder

Ach du Sch…. es droht schon wieder eine Fischmarkt-Abfahrt im Regen!!

Wir sind dieses Mal mit insgesamt 8 Aktiven aus dem Verein mit gemischten Gefühlen zum Hamburg-Halbmarathon angereist. Der Wettkampf gehört zwar zu den Klassikern, dennoch hat man jedes Mal am Abend vorher ein leicht flaues Gefühl im Magen. Grund dafür ist die die Abfahrt runter zum Fischmarkt, eine langgezogene, zunehmend steiler werdende, geschwungene Gefällestrecke, bei der man mühelos Geschwindigkeiten jenseits der 50km/h erreichen kann. Es ist ja auch schon wieder ein Jahr vergangen, seitdem man da das letzte Mal runter ist und die Zweifel kommen, ob man denn dieses Mal auch wieder heile runter kommt. Trotz der eigenen Fahrsicherheit liegen dort ja ab und zu Skater im Weg, die einem die Ideallinie versauen können. Insbesondere bei nasser Fahrbahn steigt der Nervenkitzel noch weiter an und am vergangenen Sonntag war Regen gemeldet. Dazu hatte es am Vortag schon ausgiebig geregnet, sodass auch noch mit nicht vollständig abgetrockneter Fahrbahn gerechnet werden musste. Am Ende sorgten dann ein an Hamburg vorbei ziehendes Regengebiet und ein leichter böiger Wind für eine überwiegend trockene Rennstrecke.

Wie immer haben einige Teilnehmer ihre ganz eigene Wahrnehmung vom Wettkampf geschildert und dafür gesorgt, dass alle Leser auf diesem Wege auch ohne direkte Teilnahme  ein wenig Wettkampf – Atmosphäre schnuppern können.

2016-06-26 Hella-Hamburg (8)-1

…schleicht sich leise an!!

Daniel:

Ist leider in der ersten Runde bei der Abfahrt von der sehr hochkarätigen und international besetzten Spitze abgerissen. Danach ist er in einer 4er Gruppe zur 180°  Wende an der Kennedy Brücke gekommen und dort von der direkten Verfolgergruppe eingeholt worden. Wegen der teilweise noch regenglatten Strecke ist die Gruppe dann ruhig und ohne Attacken gefahren. Daniel konnte dann den Zielsprint eindeutig dominieren und landete auf einem starken Platz 20 in der Speed-Wertung und hat…

…die Wertung der Junioren A in der Kategorie Speed gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!!

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Führt das Feld an…

Klaas:

Ging den Start gut an und konnte sich in einer sehr schnellen Gruppe festsetzen, in der sich auch sein direkter Konkurrent im Gesamtklassement befand. Das Tempo wurde die komplette Distanz sehr hoch gehalten und ließ keine Zeit zum Luft holen. Auf den letzten 2 Kilometern konnte er sich im vorderen Drittel der Gruppe platzieren und hatte sich dadurch eine top Position für den Kräfte raubenden Finalsprint rangiert. Der letzte Kilometer zum Ziel ging bergauf und forderte noch mal alles und ließ erkennen, wer seine Trainings-Hausaufgaben gemacht hatte. Er konnte seinen direkten Konkurrenten im Nordcup mühelos hinter sich lassen, beendete den Sprint als Viertbester und ist damit sehr zufrieden.

Klaas ist 7. In der AK 40 geworden. Herzlichen Glückwunsch!!

 

Thomas:

Konnte keinen Beitrag liefern

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…beißt sich ran!!

Martina:

Beanstandet zurecht den gemischten Start, bei dem die überzähligen Männer einen taktischen Start der unterzähligen Damen gestört haben. So konnte das Team „Toni Carboni“ ungestört abdampfen und Martina musste sich mit einem angezerrten Oberschenkel zusätzlich zurücknehmen und tat sich mit Silke Röhr von den Speedskatern Düsseldorf und Ulla Hingst vom Tri Sport Lübeck zusammen. Die erste Abfahrt nahm sie mit 50 km/h und konnte dabei Sylvia Ordowski vom IC Hannover abhängen. Sie hat das Rennen ohne weitere Zwischenfälle beendet und resümiert, dass es ziemlich flott war, sie einige Male bedrohlich gerutscht ist, und Schwierigkeiten mit den Männern hatte.

Martina hat sich über eine trockene Abfahrt, die gute Zeit und ihre Platzierung sehr gefreut.

Sie erreichte Platz 5 in der AK 30. Herzlichen Glückwunsch!!

2016-06-26 Hella-Hamburg (14)-4

…bummelt sich davon!!

Mark:

Ich habe zwar nach der insgesamt 4. Teilnahme meine Hamburger Bestzeit erreicht, bin aber mit dem Rennverlauf nicht zufrieden. Ich habe direkt vom Start aus „überpaced“ und mir beim Verfolgen einer zu starken Gruppe die Beine schon an der 1. Steigung „zugelaufen“. Dadurch konnte ich beim 2. Anstieg zurück zur Reeperbahn auch bei der folgenden Gruppe nicht mithalten und musste mich mit anderen Einzelfahrern durchhangeln. Habe mich dann nach Laktatbeseitigung in der 2. Rennhälfte einer größeren aber trödeligen Gruppe angeschlossen, Kräfte gesammelt und dann wenigstens im Zielsprint (ganz) gut ausgesehen.

Ich habe den 9. Platz in der AK 50 erbummelt! Na ja….

 

2016-06-26 Hella-Hamburg (31)-8

…beißt sich durch!!

Janus:

War fit und gut vorbereitet, ist aber aus Vorsicht mit einem Rollenmix (2x Rennrolle, 2x Regenrolle) gefahren und konnte mit diesem Setup auf der überwiegend trockenen Piste kein ausreichendes Tempo aufbauen. Dazu kam noch ein unglücklicher Sturz durch das Einfahren in eine enger werdende Längsspalte, die ihn abrupt abstoppte und zu Fall  brachte. Danach war für Janus das Rennen quasi gelaufen.

Er erreichte dennoch Platz 24 in der AK 50….

2016-06-26 Hella-Hamburg (21)-6

…als Zweite sieht man besser!!

Dunja:

Hat sich gut vorbereitet gefühlt und konnte, dank fleißiger Trainingseinheiten, besonders an den anspruchsvollen Steigungen dominieren und ihre Konkurrentinnen attackieren. Sie ist mit dem Rennverlauf sehr zufrieden und freut sich, dass sie nach ihrer Schulterverletzung und der damit verbundenen Trainingspause einen guten Schritt hin zu ihrer alten Form gemacht hat.

Dunja erreichte Platz 8 in der AK 40. Herzlichen Glückwunsch!

Für Julia gibts heute kein Foto!! Aber nur, weil sie dem Fotografen geschickt durch die Lappen gegangen ist 😉

Julia:

Ist, wie Janus auch, mit einer Kombination aus Regen- und Rennrollen gefahren und hat es ebenfalls nach kurzer Zeit ein wenig bereut, da die Strecke doch größtenteils trocken war.
Sie ist dennoch am Start relativ gut weggekommen, hat aber auch nach der Abfahrt den Anschluss an ihre Gruppe verloren, weil sie die Herausforderung ebenfalls mit dem nötigen Respekt angegangen ist.

Julia fand besonders den Wendepunkt hinter der Kennedybrücke sehr anspruchsvoll, da sie sich in einer sehr großen Gruppe befand und der 180° Turn an diesem Tag noch regennass und sehr glatt war.

Julia hat trotz allem den 3. Platz bei den A-Juniorinnen der Speedwertung gewonnen. Dazu Herzlichen Glückwunsch!!

 

Auf diesem Wege noch mal vielen Dank für die Unterstützung aller fleißigen Beitragsschreiber, die ihre Beiträge sehr zeitnah und auch individuell verfassen und mir zukommen lassen. So können auch zukünftig alle interessierten Leser dieser Seite ganz persönliche Eindrücke und Informationen über die jeweiligen Wettkämpfe erfahren.

Zum Abschluss noch zwei Videolinks zum Rennen:

Viel Spass….

Ein Beitrag von Hamburg 1:

http://www.hamburg1.de/nachrichten/28833/Skater_beim_22_Halbmarathon.html

Eine Helmkamera und das ganze Rennen in 38 Minuten:

https://www.youtube.com/watch?v=dCytfqGCrH4

 

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