Eisschnelllauf im Niedersächsischen Eissport-Verband

Im niedersächsischen Eissport-Verband gibt es zwei Eisschnelllauf betreibende Vereine:
Skate-Team Celle
Concordia Neermoor
Diese beiden Vereine sind auch der DESG (Deutsche Eischnelllauf-Gemeinschaft) angeschlossen.
Der OSC Leer hat sich am 3.5.2018 aufgelöst.
Obmann Eisschnelllauf im niedersächsischen Landesverband ist Thomas Rumpf (thomas(at)skate-team-celle.de).


Jahresberichte der Sparte:

2018/19
Nachdem sich der OSC Leer im Mai 2018 leider aufgelöst hat, schrumpfte die Zahl der Eisschnelllauf betreibenden Verein in Niedersachsen auf die traurige Zahl von zwei. Allerdings zeigten sich hier teilweise erfreuliche Aktivitäten. Auf den deutschen Masters Meisterschaften in Erfurt gingen drei Aktive an den Start. Gerhild Hüser (jetzt Concordia Neermoor) gewann Silber der Damen AK60. Vereinskamerad Dietrich Steinke kam auf einen vierten Rang im Wettkampf mit deutlich jüngerer Konkurrenz. Deutscher Meister wurde Thomas Rumpf (Skate-Team Celle) in der AK55. Damit wurden Gerhild und Thomas jeweils zweite in der Wertung des internationalen Criterions. Auch beim internationalen Master Cup in Berlin durften sich beide über Treppchenplätze freuen (Hüser 1., Rumpf 3. in ihrer jeweiligen Altersklasse). Weitere internationale Wettkämpf besuchte nur Thomas Rumpf, der neben den Sprint Classics in Inzell auch bei den beiden Weltmeisterschaften antrat. Beim Sprint von Leeuwarden belegte er Platz 16 und im Allround Wettkampf im norwegischen Bjugn wurde er siebter.
Erfreulich ist die Entwicklung der kleinen Jugendabteilung des Skate-Team Celle. Insgesamt drei junge Sportler wagten den Schritt von ihren Inlinern auf das Eis. Der fleißige Einsatz von Jo Runge wurde nach acht Rennen an vier Wettkampftagen mit dem dritten Rang der Junioren-E1 beim Berlin-Pokal belohnt. Insgesamt sechs Celler Sportler wagten in der vergangenen Saison einen Start bei Wettkämpfen. Weiter erfreulich ist auch, dass sich beim IC Hannover eine kleine Eisschnelllauf-Gruppe gefunden hat, die mit Unterstützung aus Celle bereits erste Schritte ins Wettkampfgeschehen gewagt hat.
Besorgniserregend ist die die Entwicklung im nationalen Dachverband, der DESG. Ersatzlos abgesprungene Sponsoren, fehlende herausragende sportliche Ergebnisse, sowie ein Dopingfall machen es den Verantwortlichen schwer ihre Aufgaben zu erfüllen. Niedersachsens ESL-Obmann Thomas Rumpf hat als neuer Sprecher der Landesverbände in der DESG und Mitglied der Kommission zur Gestaltung der Finanz- und Gebührenordnung versucht Verantwortung zu übernehmen und die Sichtweise der kleineren Verbände zur Geltung zu bringen.

2017/2018:
Auch in dieser Saison sorgten wieder die niedersächsischen Masters für die herausragenden Erfolge. Imke Hüser (OSC Leer) gewann die Bronze Medaille bei den International Masters Games (Masters-WM) in Baselga de Pine (Italien) in der Altersklasse 30 der Damen. Beim internationalen Master-Cup in Berlin konnte sie den Wettkampf für sich entscheiden.
Dietrich Steinke (Concordia Neermoor) belegte bei den internationalen deutschen Meisterschaften in Erfurt den dritten Platz der AK75.
Thomas Rumpf (ST Celle) wurde als vierter der internationalen Wertung der DM gleichzeitig deutscher Vizemeister der nationalen Wertung in der AK55. Bei der WM in Italien belegte er Rang 11. Den Masters-Sprint in Inzell beendete er als fünfter, um die Saison mit der Silbermedaille des internationalen Master-Cups in Berlin abzuschließen. Die Wettkampfserie des Berliner Verbandes, den Berlin-Pokal, schloss er in der Masterswertung auf Rang drei ab.
Erstmalig nahm auch ein Jugendlicher des Skate-Team Celle an allen Rennen des Berlin-Pokals teil. Janek Weber belegte nach sechs Läufen einen guten vierten Rang in der Konkurrenz der Junioren-E2 gegen die gleichaltrigen Spezialisten aus Berlin. Janek konnte nach einem Sturz beim warmlaufen aber verletzungsbedingt im Finale nicht mehr antreten.
Das Skate-Team Celle hat seine Jugendarbeit kontinuierlich fortgesetzt und regelmäßig, zumindest einige wenige, Jugendliche zu Rennen in Erfurt in Berlin geschickt. Allerdings bedeutet das einen enormen zeitlichen und finanziellen Aufwand, der durch Betreuer und Eltern zu erbringen ist.
Viele Sportler aus dem Bereich Inline-Speedskating zeigen zwar großes Interesse am Eisschnelllauf, aber fehlende Trainingsmöglichkeiten in der Nähe schrecken sie von einem ernsthaften Einstieg in die Sportart Eisschnelllauf ab.

2016/2017:
Die größten sportlichen Erfolge der niedersächsischen Eisschnellläufer wurden im Mastersbereich erzielt. Imke Hüser vom OSC Leer wurde in Fort St. John (Kanada) Weltmeisterin der weiblichen Masters in der Altersklasse 30. Auch bei der Sprint-WM der Masters in Inzell konnte sie die Silbermedaille gewinnen. Dazu kam noch ihr Titel als internationale Deutsche Meisterin.
Bei den Herren war Thomas Rumpf vom Skate-Team Celle aktiv. Er wurde internationaler deutscher Vizemeister der AK50 und belegte bei der Sprint-WM der Masters in Inzell Rang 17. Die Wettkampfserie des Berliner Verbandes beendete er in der Masterswertung auf Rang drei.
Neben den Aktivitäten der Masters bemüht sich das Skate-Team Celle auch Jugendliche ins Wettkampfgeschehen einzuführen. Dabei handelt es sich durchweg um Inline-Skater, die im Eisschnelllauf ein ergänzendes winterliches Standbein für ihre sportlichen Aktivitäten finden. Hier wurden eine ganze Reihe von Kindern und Jugendlichen an den Sport herangeführt und zwei von ihnen starteten dann auf Rennen in Erfurt und Berlin.
Thomas Rumpf erwarb die Trainer-C-Lizenz der DESG und nahm an deren Verbandstagung teil.

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