Kids erfolgreich in Buer

Beim Kinderrennen in Buer waren wir mit fünf Kindern vertreten. Luisa gewann bei den Schülerinnen-B. Das Treppchen der Schüler-A war fest in Celle Hand, Ferdinand siegte vor Leon und Leonhardt. Anna erreichte den dritten Rang bei den weiblichen Youth.

3 * Bronze mit halber Mannschaft

Irgendwie scheint für das Skate-Team Pech an den deutschen Einzelstrecken Meisterschaften auf der Bahn zu kleben. Wie schon im vergangenen Jahr sorgten gresundheitliche Probleme für Ausfälle. So blieben Martin mit Corona und Felix mit einer Erkältung zu Hause. Hans wollte mit den beiden eigentlich nur die Staffel laufen und blieb dann auch daheim. So gingen in Geisingen nur Malte und Maximilian in der Altersklasse der Junioren an den Start. Nach den Rägen 11 und 12 im Ausscheidungsrennen folgte für beide mit dem geteilten achten Rang im Punkterennen über 5000 m eine Top-Ten Platzierung. Auch hier lag die Hoffnung auf dem Staffelwettbewerb. Aber die Wettkampfleitung beschloss die Junioren mit den Herren gemeinsam zu werten. Was hilft es der zweitschnellsten deutschen Juniorenstaffel, wenn sie zusammen gewertet mit den Herren auf Rang vier kommt? Die Wettkampfordnung und deren Umsetzung durch die Wettkampfleitung sind an diesem Punkt stark verbesserungsfähig! Also blieb es mal wieder an Thomas für die Celler Medaillen zu sorgen. Über 500 m und 3000 m musste er sich den Angriffen der Verfolger erwähren, aber er sicherte sich die dritten Ränge. Über 1000 m zeigte er seine taktische Erfahrung und versuchte den Griff nach Silber, musste sich aber um 6/100 im Zielsprint geschlagen geben. Dreimal Bronze sind somit die Bilanz dieser DM.

Erfolge bei der 12 h Staffel

Man könnte fast von einem „Doppelsieg“ bei der 12 Stundenstaffel in Erfurt sprechen. Zumindest waren Celler in den beiden erstplatzierten Staffeln vertreten. Martin Rumpf hatte die erstplatzierte Staffel von Turbine Halle „unter Vertrag genommen“. Ihnen gelang ein überlegener Sieg, bei dem sie sogar einen neuen Rundenrekord für die Veranstaltung aufstellten. Auf den zweiten Platz kam Hans Freyse, der im Team des gastgebenden TSSC Erfurt mitlief.

Abschied von Reiner Ertel

In großer Trauer müssen wir von Reiner Ertel Abschied nehmen. Er verstarb am 13. Januar 2023 im Alter von 84 Jahren.
Reiner war nicht nur eins der Gründungsmitglieder des Skate-Teams (Mitgliedsnummer 2), sondern auch lange Jahre sein zweiter Vorsitzender. Aber schon vor der Gründung unseres Vereins hatte er das Skaten in Celle ins rollen gebracht. In seinem Sportgeschäft haben viele Menschen ihre ersten Skates gekauft und in seiner Skate-Schule in der Wernerusstraße haben sie dann das Skaten bei ihm gelernt. Ob Kindergeburtstage oder Hockeyspiele, er veranstaltete alles, was auf Inlinern möglich war. Seine Skate-Halle war für lange Jahre die Heimat unseres Vereins. Auch als Funktionär war er nicht nur in unserem Verein tätig, sondern setzte sich als stellv. Vorsitzender des DIVs für den bundesweiten Aufbau unserer Sportart ein. Herausragend waren aber auch seine persönlichen sportlichen Ergebnisse auf nationaler und internationaler Ebene. Das reichte vom ersten Altersklassensieg für das Skate-Team über zahlreiche nationale Meisterschaftsmedaillen bis hin zum Gewinn des Europameisterschaftstitels der Masters.
Wir werden Reiner als Sportkameraden und Freund sehr vermissen. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie.

20 Jahre STC

Am 12.9.2000 trafen sich sieben begeisterte Skater um das Skate-Team Celle zu gründen. Um Reiner Ertels Skate-Schule in der Wernerusstraße hatte sich eine Gruppe Skater gefunden, die auch mal mehr als nur abendliche Ausfahrten unternehmen wollten. Einige hatten schon erste Rennerfahrungen gemacht. Es gab Diskussionen darüber sich der Gruppe bereits organisierter Skater des MTVs anzuschließen oder einen eigenen Verein zu gründen. Am Ende setzte sich der Standpunkt einer Vereinsgründung durch.
Befeuert durch den Skate-Boom der beginnenden 2000-er Jahre und den damals optimalen Rahmenbedingungen mit der großen Skate-Halle in der Wernerusstraße wuchs das Skate-Team rasant und auch die ersten sportlichen Erfolge stellten sich ein. Auch die legendären Skate-Marathons von Hannover nach Celle machten unsere Sportart populär und sorgten für Mitgliederzuwachs.
Mit dem Ende der Skate-Schule und dem damit verbundenen Verlust der Halle begann die Entwicklung des Vereins zu stagnieren. Das Verbot der Nutzung der großen Burghalle durch den Landkreis Celle tat ein übriges den Sportbetrieb zu erschweren. Das Ende der populären Hannover – Celle Rennen nahm uns eine Möglichkeit in der Öffentlichkeit Präsenz zu zeigen.
Die Vereinsstruktur begann sich zu wandeln. Waren zu Beginn ambitionierte sportliche Quereinsteiger im Mastersbereich domiernierend, begann mit der Zeit unsere Jugendabteilung zu wachsen. Inzwischen sind die meisten Aktivitäten im Bereich der Jugendlichen zu finden.
Aber auch auf andere Weise entwickelte sich der Verein weiter. Mit der Gründung der Eisschnelllauf- und Inline-Skater-Hockey-Sparten erweiterte sich das sportliche Angebot des Vereins. Auch eine Nordic-Skating-Sparte hofft auf Einsteiger.
20 Jahre Skate-Team Celle, das sind auch viele Erinnerungen an tolle Veranstaltungen: Der erste AK-Sieg bei einem Rennen (Reiner Ertel war es in Bremen), das erste 100 km-Rennen in Lomitz, die Hannover – Celle Marathons oder die Langstrecken von Prezelle. Das Trainingslager auf Mallorca, die Vereinsausflüge in den Fläming oder die 24 Stunden von Le Mans werden allen in Erinnerung bleiben, genau wie die überaus erfolgreichen WM- und EM-Auslandstouren nach Dijon, Basel, Zürich, Savona, Imola oder Rijeka. Für die jüngeren Mitglieder sind und werden ganz andere Erinnerungen sicher wichtig: NRIV-Trainingslager (z.B. in Lechtingen, Gettorf oder Jüterbog), aber auch die Teilnahmen an LMs, NDMs und DMs.
20 Jahre sind eine lange Zeit, aber hoffentlich nur ein Anfang einer langen Geschichte.
Allen, die das Jubiläum zum Anlass nehmen möchten in alten Erinnerngen zu schwelgen, sei ein Blick in unser Archiv empfohlen.

Chrono-DM, das letzte Rennen (Silber & Bronze)

Am vierten und für uns letzten Tag der Chrono-DM waren die Kadetten mit den Distanzen von 200 m, 500 m und 1000 m an der Reihe. Emma Mau ging im größten Feld der ganzen DM an den Start. Die Ränge 25, 24 und 23 waren ihr Lohn. Für Malte und Janek begann der Tag mit dem Einzug ins Halbfinale über 200 m recht vielsprechend. Dort war dann aber mit den Plätzen sechs und sieben Schluss für die beiden. Über 500 m holte sich Janek dieses Mal den sechsten Rang, während Malte nach einem Stolperer nur 11. wurde. Das Lospech oder -glück hatte die beiden gegeneinander in der ersten Lauf der 1000 m-Strecke gesetzt. Thomas schickte sie mit den Worten „es ist mir egal wer von Euch beiden schneller ist, Hauptsache Ihr seid beide auf dem Treppchen!“ ins letzte Rennen des Tages. Beide gaben alles bei der „Vereinsmeisterschaft“, so dass selbst dem Celler Tross nicht klar war, wer am Ende vorne war. Was war die Zeit um 1:37 wert? Bereits im nächsten Lauf wurde sie vom Sieger unterboten. Aber danach Lauf um Lauf verfehlten die weiteren Konkurrenten die vorgelegten Zeiten deutlich. Nach dem letzten Läufer war es klar, beide Jungs waren auf dem Treppchen und die Zeitnehmer entschieden: Silber für Malte und Bronze für Janek!
Damit ging die Chrono-DM überraschend erfolgreich für das Skate-Team Celle mit je zweimal Silber und Bronze zu Ende. Alle waren sich einig: „Corona ist Mist, aber Chrono ist toll!“
Hier geht es zu den Fotos.

Chrono-DM, „Martinstag“

Am dritten Wettkampftag ging Martin Rumpf ins Rennen über 3000 m. War es Glück oder Pech? Das Los hatte ihm den ersten Lauf gegen den amtierenden Europameister Felix Rhijnen beschert. Gegen den Favoriten und ohne die Zeiten der Gegner zu kennen, lag es an Martin den Maßstab für die Konkurrenz zu setzen. Felix Rhijnen legte gleich einen Bahnrekord vor, aber es gelang ihm nicht Martin bei dem Verfolgungsrennen einzuholen. Was Martins 4:36,289 wert waren, mussten die folgenden Läufe zeigen. Es begann die bange Zeit des Wartens. Der zweite Lauf war deutlich langsamer, es keimte erste Hoffnung auf. Im dritten war einer der Kontrahenten etwas schneller als Martin, der andere knapp langsamer. Ähnlich verlief der vierte Lauf, so dass Martin die Überraschung geschafft hatte sich in das Finale der international arrivierten Sportler zu schieben.
Im Finallauf ging es für Martin gegen Luca Berti aus Heilbronn. Martin konnte seine starke Vorlaufleistung wiederholen und war nur minimal langsamer als im ersten Lauf. Aber seinem Gegner gelang es ebenfalls sein Ergebnis zu bestätigen. So blieb Martin der vierte Platz, denn die Favoriten im A-Finale setzten sich klar durch.

Chrono-DM, „Dobby-Day“ (Silber & Bronze)

Tag zwei der Chrono-DM in Groß-Gerau stand im Zeichen der Junioren. Friederike Dobberkau eröffnete die Rennen über 200 m mit einem Paukenschlag: Rang drei im Vorlauf und damit für das Finale qualifiziert. Hans Freyse erreichte über diese Strecke Platz acht, im folgenden Lauf über 3000 m wurde er dann siebter. Friederike konzentrierte sich nur auf die Sprintstrecken. In ihrem nächsten Vorlauf über 500 m wurde sie wieder dritte und erreichte auch dieses Finale. Über diese Distanz wurde Hans erneut achter.
Nach der Mittagspause ging es für Friederike in die Finalläufe, für die sich die schnellsten vier Sportlerinnen qualifiziert hatten. Über 200 m sorgte sie mit einem Fehlstart erst einmal für einen kleinen Schreckmonment, aber dann legte sie einen traumhaften Lauf hin. Nach ihr starteten die beiden Vorlaufbesten, aber die im Vorlauf zweitplatzierte Erfurterin konnte sich nicht steigern und musste sich im im zeitlichen Vergleich gegen Friederike geschlagen geben. Silber für Friederike aus dem B-Finale heraus! In ähnlicher Konstellation ging es ins 500 m Finale. Friederike gewann erneut ihren Lauf, allerdings gelang der Thüringerin im zweiten Lauf die Revanche. Also dieses Mal Bronze für Friederike! Das dürften die ersten Sprint-Medaillen bei einer DM für das Skate-Team gewesen sein.

Rekordjagd in Beedenbostel

Die optimalen Rahmenbedingungen in Beedenbostel sorgten beim Celler Heimrennen für die erhofften neuen Bestmarken. Sowohl der alte Streckenrekord der Herren, als auch der der Damen wurde unterboten. Obwohl das Rennen der Herren eher taktisch geprägt war, kam der für den SCC Berlin startende Sieger Kolja Hector-Biniok in 33:09,75 ins Ziel. Den Zielsprint der dreiköpfigen Spitzengruppe der Damen sicherte sich Alina Kalisch in 38:14,51.
Schnellster Niedersachse wurde der fünftplatzierte Martin Rumpf, der sich auch im Gesamt-Nordcup Rang zwei sicherte. Schnellstes Team waren die Sportler des SCC Berlin, hier ging der Landesmeistertitel an die Celler Open-Mannschaft.
Die kompletten Ergebnisse finden sich hier.
Und die Fotos sind im Fotoalbum!

Rainer und Thomas holen Gold


Bei der deutschen Langstrecken-Meisterschaft in Oberschleißheim über 84,39 Km konnten Rainer Rudolph (AK70) und Thomas Rumpf (AK55) die Titel in ihren Altersklassen gewinnen. Pech hatten Daniel und Janus, die sich beide jeweils mit dem vierten Rang begnügen mussten, dabei wurde Daniel in der Spitze Gesamt sechster. Martin, der zuvor als gute Seele die Sportler an der Strecke verpflegt hatte, belegte beim abschließenden Halbmarathon des Bayern-Cups im international stark bestzten Feld als zweitbester Deutscher einen guten achten Rang.
Die Ergebnisse im Detail:
6. Daniel Rumpf, 2:29:47,24 (4. MHK).
8. Thomas Rumpf, 2:46:14,37 (1. M55).
17. Rainer Rudolph, 3:09:17,61 (1. M70).
19. Janus Brachmann, 3:33:55,01 (4. M55).
Halbmarathon:
8. Martin Rumpf, 37:33,44 (2. Jun.).

Jugend-Hallen-LM in Eschede, ein voller Erfolg

Große Sprünge …

… und gute Stimmung.

Zum ersten Mal fungierte das STC als Ausrichter einer Jugend-Hallen Landesmeisterschaft. Die Veranstaltung in Eschede war ein voller Erfolg. Den Zuschauern wurden teilweise dramatische Wettkämpfe geboten. Aber auch mit dem sportlichen Abschneiden dürfen die 18 gestarteten Jugendlichen des Skate-Teams mehr als zufrieden sein. Fünfmal Gold und je zweimal Silber und Bronze sind die stolze Ausbeute.
LM-Wertungen:
Jun-A m.: 1. Martin Rumpf.
Youth w.: 2. Anja Rumpf.
Kadetten m.: 1. Felix Byrne.
Sch-A m.: 1. Malte Byrne.
Sch-B w.: 3. Elana Prasatalo.
Sch-B m.: 1. Janek Weber, 2. Luca Heinemeier, 3. Jo Runge, 5. Matti Brinkmann, 6. Moritz Gumpert, 7. Johannes Postel, 8. Kirill Kern.
Sch-C m.: 1. Louis Runge.
Außerhalb der LM:
Sch-B m. Fitness: 2. Naim Topal, 3. Lukas Graf.
Sch-C m. Fitness: 2. Mattis Wolter.
Sch-D w.: 1. Luisa Wolter.
Sch-D m.: 1. Ben Jorek.
Hier geht es zu den Ergebnislisten auf der Seite von Zeitmessung Lindner.
Die gesammelten (sehenswerten) Fotos sind hier zu finden.