DM Einzelstrecken: Verkorkstes Wochenende mit Happy-End

Die deutschen Meisterschaften der Einzelstrecken in Gera standen für das Skate-Team Celle unter keinem guten Stern. Unsere größte Medaillenhoffnung Janek musste erkrankungsbedingt sogar alle Starts absagen, während Felix und Malte in den letzten Tagen kaum trainieren konnten. Aber dennoch gab es einige respektable Ergebnisse.
Emma kam nach 19. Rängen über 500 m und 1000 m über 3000 m Punkte als 15. ins Ziel, im Ausscheidungrennen belegte sie Platz 14.
Auch Felix war gesundheitlich etwas gebremst und erreichte nach den Plätzen 15 und 12 auf den kurzen Strecken über die langen Kanten jeweils den 11. Rang.
Martin rollte sich über 500 m auf Position 11 warm, um im 1000 m Finale achter zu werden. Im Eliminationsrennen wurde er siebter. Sein persönlicher Höhpunkt waren aber die 10000 m Punkte, wo er einen begeisternden Lauf hinlegte und am Ende sogar als zweiter ins Ziel kam, aber seine Punkte reichten nur für den vierten Platz. Von vielen Seiten wurde ihm Respekt für seinen kämpferischen Einsatz gezollt.
Nach Janeks Ausfall verblieben noch Malte und Maxi in der Altersklasse Youth. Die Ränge 10 und 12 über 500 m entsprachen den Erwartungen. Erfreulich war Maltes Erreichen des 1000 m Finals, das er als siebter beendete. Malte litt die letzten Wochen unter muskulären Problemen, die nun aber fast überwunden sind. Im Punkterennen kamen die beiden auf den Plätzen 10 und 11 ins Ziel. Im Ausscheidungsrennen zeigte Maxi seine kämpferische Seite. Mit mutigen Vorstößen im Feld rettete er sich auf die achte Position. Leider fehlte Janek für die Staffel, so dass Malte und Maxi notgedrungen zu zweit ans Werk gehen mussten. Gegen die erste Mannschaft aus Gera waren sie chancenlos, aber Malte sorgte vom Start an für einen guten Vorsprung vor Gera II. Als es schon so aussah, dass die beiden auf dem sicheren Weg zu Silber waren, sorgte Maxi mit einem Sturz für eine Schrecksekunde. Aber er rappelte sich sofort wieder hoch und lief trotz einiger Schürfwunden weiter. Am Ende retteten die beiden die Silbermedaille für das Skate-Team.
Medaillenlieferant vom Dienst war Thomas in der AK60, der auf seinen drei Strecken jeweils Silber einsammeln konnte.
Ein Fernsehbericht des MDR findet sich hier (Beginn bei Zeitmarke 18:05, Emmas Start 19:22).

NDM Berlin: …und das Beste kommt zum Schluss!

Silber für Janek über 5000 m Punkte.

Der erste Tag der norddeutschen Meisterschaften in Berlin begann mit Licht und Schatten. Positiv überraschte Martin durch das Erreichen des Finals der letzten vier über 500 m. Aber gegen drei Sportler aus Gera hatte er hier dann keine Chance. Für alle übrigen war spätestens im Halbfinale Schluss. Nur Thomas sammelte Silber bei den Masters auf dieser Strecke ein. Über 1000 m sah es dann schon erfreulicher aus. Emma kam bis ins Halbfinale. Dass Janek das Finale der letzten acht erreicht, war nicht unerwartet. Sehr erfreulich war aber, dass sowohl Malte, trotz einer Verletzung, und auch Maxi ebenfalls im Finale mit dabei waren. Hier verpasste Janek dann nur um ein 1/10 das Treppchen. Martin beendet sein 1000 m Finale als fünfter und Felix als achter. Wieder war es Thomas überlassen die Silbermedaille auf dieser Strecke zu holen.

Thomas beim 3000 m-Start.

Neben den bekannten Namen wagten auch Luisa und Philipp (beide Schüler-B) einen Start bei der NDM. Aber die zwei Jahre zwangsweise Wettkampfpause ließen sich nicht verheimlichen. Am besten schnitt noch Phillip mit zwei vierten Rängen ab.

Der zweite Tag mit den „langen Kanten“ wurde von allen gespannt erwartet. Erneut war es Thomas der in einem hart umkämpften Rennen über 3000 m sich knapp geschlagen mit Silber zufrieden geben musste. Unsere drei Youth-Läufer konnten aber bei den 5000 m Punkten glänzen. Malte und Maxi belegten die Ränge sieben und acht, während Janek mit einem furiosen Ausriss in einer Zweimanngruppe die Zuschauer begeisterte. Am Ende holte es sich sogar den Sieg im Zielsprint, aber seine Punkte reichten nur für Silber. Emma und Felix belegten achte Ränge. Martin zeigte ein wildes Rennen und seine unermüdlichen Attacken brachten ihm sogar einige Punktewertungen, aber noch viel mehr Sympathie beim Publikum ein. Für ihn reichte es zum sechsten Platz.

Martin: Kampf um jeden Punkt.

Den Abschluss bildeten die Staffelrennen. Auf Janek, Malte und Maxi ruhten der Celler Hoffnungen. Nachdem Malte in der dritten Runde die Führung übernommen hatte, ließen die drei nichts mehr anbrennen. Souverän bauten sie ihren Vorsprung immer weiter aus und kamen zu einem überlegenem Sieg. Das erste Celler Staffelgold bei einer NDM! Felix und Martin hatten etwas Pech und verloren nach einer Behinderung durch stürzende Gegner den Anschluss und wurden fünfte bei den Herren.
Die Medaillenausbeute mit 1 * Gold und 4 * Silber war nicht ganz so fett wie im vergangenem Jahr, aber der sportliche Wert des Staffelgoldes ist nicht zu unterschätzen. Fotos sind wie immer im Album zu finden!

Unsere Gold-Staffel.

Janek überzeugt beim Europacup in Wörgl!


Schon im vergangenen Jahr schien die Bahn im östereichischem Wörgl für Janek Weber ein gutes Pflaster zu sein. Nach Rang 13 über 500 m, erreichte Janek über 1000 m nach einem Vorlaufsieg sogar das Halbfinale, in dem er nach gutem Lauf den Finaleinzug nur knapp verpasste. Den Abschluss des zweiten Wettkampftages bildete das Punkterennen. In einem umkämpften Rennen sicherte er sich die vierte Position über 5000 m. Das Rennwochenende beschloss das Eliminationsrennen über 9000 m unter widrigen nasskalten Bedingungen. Hier belegt Janek Rang acht, den er auch am Ende in der Gesamtwertung erreichte.

Knappe Niederlage

Mit einer denkbar knappen Niederlage endete das erste Heimspiel der Oilers in dieser Saison in der Inline-Skaterhockey Landesliga Süd. Mit 10:11 (5:5 – 2:2 – 3:4) musste man sich den Wolfslinern geschlagen geben.

Viermal Top-10 beim Europacup


Bei den 30. internationalen Rollsporttagen in Gera konnten die Sportler des Skate-Teams sich viermal unter den zehn besten in den Ergebnislisten eintragen. Denkbar unglücklich verlief es zu Beginn dabei für Janek Weber, der um ein Hunderstel den Finaleinzug über 1000 m als neunter verpasste. Über die langen Distanzen zeigte er anschließend seine Stärken mit dem siebten Platz im Ausscheidungsrennen über 6000 m und Rang sechs im 5000 m Punkterennen der Altersklasse Youth. Ebenfalls im Punkterennen glänzte Martin Rumpf. Er überquerte als fünfter die Zielliene, aber in der Abrechnung nach Punkten reichte es dann für Rang zehn, nachdem er zuvor beim Ausscheidungsrennen schon den 12. Platz belegen konnte. Das im Rahmen der Veranstaltung ausgetragene Mastersrennen beendete Thomas Rumpf als Gesamtvierter auf Rang drei seiner Altersklasse.

Kriterium Groß-Gerau


Die Europacup-Rennen im Rahmen des Kriteriums in Groß-Gerau gelten nach WM und EM als die bestbesetzten Skate-Rennen Europas. Hier stellten Martin, Felix, Malte und Janek ihr Können unter Beweis. Traditionsgemäß waren die Sprints nicht so die Sache der Celler, aber auf den langen Kanten wussten sie zu glänzen. Herausragend war Janeks Leistung, der als einer von nur zwei Deutschen den Sprung in die A-Finals auf den Langstrecken geschafft hatte. Aber auch Martin überzeugte im über 100-köpfigen Feld der Herren, das u.a. mit drei Olympiateilnehmern und einem Eisschnelllauf-Olympiasieger gespickt war. Fotos findet ihr hier.
Martin Rumpf (Herren): 72. 300 m, 79. 500 m, 47. 5000 m P., 74. 10000 m E.
Felix Byrne (Junior): 31. 300 m, 38. 500 m, 31. 5000 m P., 32. 10000 m E.
Janek Weber (Youth): 43. 300 m, 42. 500 m, 20. 3000 m P., 16. 5000 m E.
Malte Byrne (Youth): 50. 300 m, 49. 500 m, 37. 3000 m P., 32. 5000 m E.


Die jüngsten siegen in Gifhorn

Das Hallenrennen um den Gifhorner Wintercup hat es pandemiebedingt ins Frühjahr verschlagen. Sechs Kinder des STC nutzten die Chance endlich mal wieder ein Rennen zu laufen. Siege holten unsere beiden Schüler-B, Luisa und Philipp.
Youth (w): 3. Emma Mau.
Youth (m): 3. Maximilian Bonin.
Sch-A (m): 2. Jonas Wichert, 4. Leon Werner.
Sch.B (w): 1. Luisa Wolter.
Sch-B (m): 1. Philipp Seffers.

Sandra im Spreewald

Bei den Spreewaldrennen konnte Sandra Schewe vierte Pläze sowohl bei den drei einzelnen Läufen, als auch in der Gesamtwertung erringen. Neben dem undankbaren vierten Rängen blieb ihr aber zum Trost der Sieg in ihrer Altersklasse W30.

Gesamtsiegerin Claudia Pechstein zusammen mit Sandra (Foto Sören Lindner)

Saisonauftakt

Das kommende Wochenende wird für die meisten Jugendlichen der Start in die neue Saison. Während sich die „ganz Schnellen“ auf die internationale Bühne des Kriteriums beim Europacup in Groß-Gerau wagen, gehen die jüngeren beim Hallenrennen in Gifhorn an den Start.
Den Gifhorner Wintercup hat es pandemiebedingt ins Frühjahr verschlagen, aber er bietet den Jugendlichen nach langer Wettkampfpause die Gelegenheit zu einem vorsichtigen Wiedereinsteig ins Wettkampfgeschehen. Leider geht verletzungsbedingt nur ein etwas reduziertes Celler-Team an den Start.
In Groß-Gerau gibt sich die Weltelite ein Stelldichein: 604 Skater aus 28 Nationen. Es wird für unsere vier Jungs schwer werden sich hier zu beweisen. Für Interessierte sollen laut Veranstalter die Wettkämpfe auch per Livestream übertragen werden (s. Veranstalter-Page).
Fotos sind im Fotoalbum zu finden.

Janek beim Europacup in Lagos

Janek vor dem Feld im 5000 m B-Finale.

Janek Weber ist beim Europacup im portugiesischen Lagos am ersten Tag etwas unter Wert geschlagen worden. Im Auftaktrennen über 500 m reichte es zu Rang 44 und beim 3000 m Punktelauf kam er auf Platz 29.
Am zweiten Tag lief es dann schon besser, nach einem guten Rang 28 über 1000 m, folgte das B-Finale im 5000 m Ausscheidungsrennen. Hier zeigte Janek endlich wieder seine bekannten Stärken. Durch gute Teamarbeit mit den übrigen Deutschen wurde das Rennen taktisch dominiert. Als es am Ende zu einem langgezogenem Zielsprint kam, konnte Janek in der Spitze folgen. Ein kleiner Stolperer kostetet ihm zwar Rang zwei, aber ungefährdet erreichte er den dritten Platz. Damit war das Ziel erreicht, denn der Lohn für die ersten drei war das Startrecht im A-Finale. Dieses fand nur gut zwei Stunden später statt. Mit seinem ungünstigen Startplatz am Ende des Feldes hatte Janek aber kaum Chancen sich durch das enge Feld nach vorn zu kämpfen, zumal ihm sicher noch das erste Rennen in den Beinen steckte. So schied er bei der ersten Elimitation bereits aus und belegte damit insgesamt Rang 24 in dieser Disziplin. Die Langstreckenwertung schloss er damit als 25. ab.

Resttruppe schlägt sich achtbar

Beim Auftakt in die neue Saison der Inlineskater-Hockey Landesliga-Süd hatten die Dukes mit Aufstellungsproblemen zu kämpfen. Mit nur acht Sportlern konnten sie bei den Engelbostel Devils antreten. Somit war die 8:5 (2:1 – 4:1 – 2:3) Niederlage erwartbar und hielt sich bei einer der stärksten Mannschaften der Liga durchaus in Grenzen.

2. Wettkampftag: Huch, plötzlich 12.?!

Die Auslosung hatte mit den direkt vor mir platzierten Niederländer Marco Roos beschert. Eigentlich das optimale Los, wenn ich mich noch steigern will. Leider entfloh mir mein Kontrahent bereits beim Start. Erst auf der Gegengeraden hole ich auf, kann aber das Tempo nicht sauber durch die Innenkurve bringen. Die Zeit ungefähr wie gestern und nichts aufgeholt. Die 1000 m verliefen ähnlich. Auch hier konnte mir mein holländischer Gegner am Start gleich einige Meter abnehmen. Zu allem Unglück baute er seinen Vorsprung soweit aus, dass ich ihm beim letzten Wechsel auch noch Vorfahrt gewähren musste. Am Ende war ich 8/10 langsamer als gestern. Damit war der Wettkampf zu Ende und ich hatte mich bereits mit meinem 13. Platz zufrieden gegeben.
Die Überraschung kam bei der Siegerehrung, als ich plötzlich als 12. aufgerufen wurde. Ein weiter vorn platzierter Finne hatte seine letzten 1000 m so gründlich verpatzt, dass ich um die Winzigkeit von 0,09 Punkten an ihm vorbeirutschte. 0,09 Punkte sind veniger als eine Zehntel Sekunde auf 500 m. Schwein gehabt!

12. bei Masters Sprint WM

Für Thomas Rumpf ging der zweite Tag der Masters Sprint Games in Inzell mit einer positiven Überraschung zu Ende. Erst bei der Siegerehrung stellte heraus, dass er um die Winzigkeit von 0,09 Punkten noch auf den 12. Rang nach vorn gerutscht war. Als bestplatzierter Deutscher war es sein bisher bestes Ergebnis bei einer Sprint-WM. Die ganze Geschichte gibt es etwas ausführlicher hier.

1. Wettkampftag

Mein Blick in die Auslosung der Rennen ließ mich den Kopf schütteln. Der Niederländer auf 500 m ist ganz OK, aber warum muss ich ausgerechnet gegen meinen Freund Reinhold die 1000 m laufen? Kurz vor dem Rennen tauchte die aktualisierte Auslosung auf. Für mich änderte sich nichts, aber vier weitere Teilnehmer waren aus den Startlisten verschwunden.
Der Tag lief geruhsam ab, nach einem gemütlichen und ausführlichem Frühstück stand ein wenig Gymnastik und Dehnung auf de Programm, dann Tasche packen und langsam ging es los. Um 12:00 Uhr ein lockeres Warmup, nachdem amtierende schwedische 10000 m Weltrekordler und -meister, sowie Olympiafavorit Nils van der Poel das Eis verlassen hatte.
Die 500 m liefen alles andere als gut. Der Start war nicht rund und die Kurven nicht kraftvoll. 0:46,82 sind zwar Saisonbestzeit, aber bei weitem nicht das was ich erreichen wollte. Zweiter Versuch über 1000 m. Jetzt klappte alles. Reinhold sah in der Mitte der ersten Kurve das letzte Mal. Auf der Gegengeraden kam neben der Anzeige 2,0 für die Startzeit von 22,0 s von Monique eine energische Anfeuerung. Ich nehme ihre Anweisung auf und mache richtig Druck, worauf ich bei der nächsten Durchfahrt mit einer gezeigten 4,2 für die Rundenzeit von 34,2 belohnt wurde. Aber jetzt kam die Quittung für den Einsatz, die Beine wollten platzen. Ich quäle mich über die letzten 300 m. 1:33,19 ist der Lohn. Die Saisonbestzeit um fast 2 Sekunden verbessert und noch ganz viel Luft nach oben in der letzten Runde. Ein versöhnlicher Abschluss des ersten Tages. Insgesamt belege ich nun Rang 13.

Masters-Sprint WM

In Inzell finden die diesjährigen World Masters Sprint Games statt. Mit persönlichen Saisonbestzeiten von 0:46,82 und 1:33,19 belegt Thomas Rumpf als bester Deutscher den 13. Platz der Altersklasse 55. Die Veranstaltung wird von der Corona-Pandemie überschattet, zahlreiche – teilweise bereits angereiste – Sportler mussten nach positivem Test unverrichteter Dinge die Heimreise antreten. Die ganze Geschichte gibt es etwas ausführlicher hier.

Tag 6: Negativ!

Die Spannung steigt. Am Morgen fiel der Spaziergang wegen des heftigen Schneegestöbers etwas kürzer als sonst aus. Um 11:00 Uhr dann das Teamleadermeeting. Das Starterfeld lichtet sich pandemiebedingt weiter. Einige Leute sind schon wieder abgereist. Mittags noch einmal ein kurzes Training auf dem Eis. Anschließend essen und dann um 17:00 Uhr der finale Corona-Test. 20 Minuten später endlich die erlösende Nachricht auf dem Handy: Negativ! Aufatmen und schnell die Startunterlagen einsammeln. Abends bekommen die Kufen noch den finalen Schliff.

Tag 5: Mal locker

Heute war alles recht entspannt. Morgens machte ich mich zum Tanken auf den Weg nach Österreich und sah im Vorbeifahren Schlittschuhläufer auf dem Thumsee. Der nächste Parkplatz war meiner. Die Natureiskufen lagen noch im Auto. Zwar nur in Jeans, ohne Handschuhe und Mütze lief ich los. Das Eis war schlecht und der Wind kalt. Also einmal über den See und wieder zurück, das reichte.
Das Training am Mittag ließ ich locker laufen, mal eine Steigerung, mal einen Start, ansonsten viele Gespräche mit Bekannten. Und anschließend wieder die obligatorische, aber etwas kleinere, Runde in der Loipe.

Vorsicht! Bissige Berg Bieber!

Tag 4: „Letztes Training“

Wieder ging es am Mittag auf das Eis. Langsam trudeln die Teilnehmer aus der ganzen Welt ein und die Trainingszeit füllt sich. Überall ein großes Hallo, wenn sich nach zwei Jahren Pause alte Bekannte wiedersehen. Heute versuchte ich das gesteren gelernte wieder umzusetzen. Gegenseitige Videos halfen dabei und abends beim genauen Anschauen lassen sich immer noch Ungenauigkeiten entdecken. Weiterhin ist hier traumhaftes Winterwetter, so dass sich der anschließende Ausflug in die Loipe nicht vermeiden ließ.
Am Abend kam der Zeitplan für Corona-Tests. Freitag um 16:55 Uhr schlägt dann auch für mich die Stunde der Wahrheit. Das Teilnehmerfeld ist schon vor dem Test von 150 auf 124 geschrumpft, die AK55 ist von 24 auf 18 Teilnehmer. U.a. ist der Start des Favoriten einer Corona-Infektion zum Opfer gefallen. Naja, damit scheint sich mein erstes sportliche Ziel unter die Top20 zu kommen in erreichbare Nähe gerückt zu sein.

Tag 3: Monique

Der dritte Tag in Inzell beinhaltete die Stunde der Wahrheit, das Training bei Monique. 90 Minuten lang Fehler analysieren, üben und verbessern, wieder analysieren, weiter üben. Am Ende meinte Monique, dass ich ruhig noch eine 1000 m-Strecke im Wettkampfmodus laufen könne. Die ersten 400 m klappten, wie zuvor geübt, die nächsten 200 m wurden anstregend und Ende noch eine Runde lang sterben…
Anschließend wieder eine Runde auslaufen in der Loipe, dieses Mal sturzfrei.

Tag 3: Winter in Inzell

Alltag in Inzell: Morgens ein paar Besorgungnen machen, dann ein langer Spaziergang durch die Winterlandschaft bei Bilderbuchwetter. Um 14:00 Uhr ging es in die Eishalle. Ein Gefühl wie beim Training in den Niederlanden, als einziger Deutscher zwischen 20 Holländern. Anschließend lockeres Auslaufen in der Loipe. Die schwarze Kennzeichnug von Loipen sollte man insbesondere bei optimalen Schneeverhältnissen etwas ernster nehmen als ich heute. Meine Mittagspause in der Sonne auf dem Balkon wurde durch eine kleine „Sonnenfinsternis“ gestört. Es sind mal wieder Ballontage in Inzell.

Tag 2: Angekommen in Inzell

Gemütlich und in Ruhe konnte ich meinen erste Tag in Inzell beginnen. Kleiner Spaziergang nach dem Frühstück und um 12:30 Uhr ging es auf das Eis. Obwohl die Beine noch von gestern dick waren, dauerte es gerade mal 15 Minuten und alles, was die letzten Wochen nicht wollte, funktionierte. Ist das ein Kopfproblem oder nur Einbildung? Gefühlsmäßig liefen die Antritte gut und ich bekam endlich in den Kurven Druck auf die Kufen. Ich verstehe mich selber nicht, aber bin trotzdem nicht ganz unglücklich mit der Entwicklung.
Anschließend wollte ich ein lockeres Auslaufen auf den Skiern machen. Leicht genervt bemerkte ich, dass ich versehentlich meine alten Skistöcke eingesteckt hatte. Egal geht auch damit… oder eben auch nicht. Die kleinen Kunststoffteller an unteren Ende der Stöcker waren alt und spröde geworden. Sie lösten sich innerhalb der ersten zwei Kilomter in Nichts auf. Wenn ich mich nun mit den Stöcken abstoßen wollte versackten sie im 45 cm tiefen Schnee, blieben dafür aber im Schnee hängen, so dass ich immer das Gefühl hatte, jemand hielte sie fest. Damit wurde die Langlaufrunde nur fünf Kilometer lang und morgenfrüh wird einer meiner ersten Wege zu den Sportläden führen. Eine neue Ersatzfeder für die Kufe holen und zwei neue Skistöcke.

Tag 1: Erfurt

Meine diesjährige Eistour begann mit einem letzten Testrennen in Erfurt. Christian Freyse war auch vor Ort um gemeinsam mit mir den Wettkampf zu bestreiten. Christian schaffte im Alleingang im ersten Lauf über 500 m fast seine persönliche Bestzeit zu erreichen. Seinen zweiten Lauf, ebenfalls über 500 m, konnte er zumindest für sich entscheiden. Mein erstes Rennen reichte um meine Saisonbestzeit um eine sagenhafte 1/100 s zu verbessern. Nagut verbessert, aber wieder bei weitem nicht das, wo ich hin wollte. Mein zweiter Lauf sollte über 1000 m gehen. Beim Anlegen der Transponder bemerkte ich, dass eine Rückholfeder an der rechten Kufe fehlte. Ich hatte mich schon beim Warmlaufen gewundert, dass es sich so komisch anfühlt. Schnell zum Schiri hin. Dankenswerterweise durfte ich etwas später zusammen mit dem Erfurter Sportkameraden, der mich bei der Reparatur selbstlos unterstützt hat, das Rennen nachholen (Danke Jan-Henry!). Allerdings war die Vorbereitung mit der Reparaturpause alles andere als opitmal. Dementsprechend kann man das 1000 m Resultat vergessen.
Durch meinen Kufendefekt und Nachstart hatte ich weitere 30 Minuten verloren. Ich sollte bis 21 Uhr in Inzell sein. Also ab ins Auto und das Navi angeschmissen: „Unfall auf der A71, Alternativroute gefunden.“ Danke! Super, jetzt auch noch 30 Km Umweg. Das Navi zeigte 21:05 Uhr Ankunftszeit, passt ja wenigstens. Auf Höhe München war die Vorhersage des Navis exakt bei 21:00 Uhr, aber dann kam der Schnee und die Räumfahrzeuge. Mühsam kämpfte ich mich an einigen Unfällen vorbei bis zur Traunsteiner Ausfahrt. OK, hier waren keine langsamen Räumfahrzeuge mehr im Weg, es war garnicht geräumt. Über eine festgefahrene Schneedecke rutschte ich zum Ziel, das ich tatsächlich mit nur einer Minute Verspätung erreichte und sich als wunderschöne Winterlandschaft entpuppte.

Die Vorbereitung läuft

Die diesjährige Eistour ist recht unspektakulär und führt für gut eine Woche mal wieder nach Inzell. Nachdem die Master-Sprint Games von Berlin nach Inzell umgelegt wurden, ist der diesjährige Eiskalender ein wenig zusammen geschrumpelt. Eigentlich sollte in Inzell an diesem Termin nur der übliche Masters-Sprint stattfinden und die Sprint-WM dann im März in Berlin. Aber als im September das Datum der Wiederinbetriebnahme der Berliner Eisbahn immer unsicherer wurde, übergaben die Berliner die WM kurzerhand in die bewährten Inzeller Hände.
Das Starterfeld ist etwas kleiner als üblich. Kaum Teilnehmer aus Russland, kein Japaner und nur wenige Nordamerikaner sind gemeldet. Dementsprechend wollen nur 150 Sportler aus 12 Nationen an den Start gehen, davon über die Hälfte aus den Niederlanden. Wenn Mallorca das 17. deutsche Bundesland ist, dann ist Inzell eben die 13. niederländische Provinz.
Ich hoffe, dass die steigenden Inzidenzen dem ganzen Vorhaben nicht noch einen Strich durch die Rechnung machen. Vorm Rennen gibt es noch einen verpflichtenden Corona-Test für alle Teilnehmer. Ich glaube bis ich den negativ in den Händen halte, werde ich ziemlich nervös sein.

Corona Maßnahmen

Um das Infektionsrisiko beim Jugendtraining am Mittwoch zu reduzieren, teilen wir die Gruppe bis auf weiteres. Prinzipiell gilt, dass die jüngeren mit Swantje und Tye um 17:45 Uhr starten, während die älteren mit Thomas ab 19:15 Uhr beginnen (in dieser Gruppe gilt ohne Ausnahme die 2G-Regel). Sportler mit Erkältungssymptomen dürfen generell nicht am Training teilnehmen.

Sportlerehrung der Stadt Celle

Mal wieder musste die Sportlerehrung im kleinen Rahmen erfolgen, aber wenigsten konnten wir dieses Mal in der warmen Halle bleiben. Die Herren Peters und Kadah überreichten für die Stadt Celle im Rahmen des Trainings der Speedies Urkunde und Geschenk. Geehrt wurden für ihre Erfolge in 2020 Thomas, Friederike, Malte und Martin, sowie Janek, der nicht dabei sind konnte.

Fleißig in Eschede

Insgesamt 13 Aktive des Skate-Teams gingen am 4. Advent bei der niedersächsischen Kadersichtung an den Start. Der NRIV hatte strenge Pandemie-Schutzmaßnahmen erlassen, um die Veranstalung überhaupt verantworten zu können. Für die größeren gab es endlich mal wieder die Gelegenheit mit Sportlern anderer Verein gemeinsam zu skaten, während es für die jüngeren um das Erreichen der begehrten Plätze im niedersächsischen Landeskader ging. Die Nominierungen sind zwar noch nicht ausgesprochen, aber die gezeigten guten Leistungen lassen uns hoffen.

Weiter verschärfte Corona-Bestimmungen

Ab dem 1.12.2021 wird die Corona-Warnstufe 2 im Landkreis Celle gültig. Damit verschärfen sich die Bedingungen, unter denen Hallensport getrieben werden darf, drastisch. Es gilt in geschlossenen Sportstätten die 2G+ Regel. Außen darf Sport unter Einhaltung von 2G weiter betrieben werden. Diese Vorgaben erschweren uns die Durchführung des Trainings. Aber auch die kontinuierlich steigende Inzidenz im Landkreis stellt es in Frage, inwieweit indoor-Sport derzeit noch sinnvoll und zu verantworten ist.

Training in Eschede

Recht überschaubar war die Gruppe von Sportler, die das Angebot zum Hallentraining in Eschede nutzen wollten. Insgesamt neun Sportler hatten sich in der Halle versammelt, die in diesem Jahr überraschend guten Grip hatte und ein gutes Training möglich machte.