Tag 12 – Pause und eine hässliche Überraschung

Auch diesen Tag konnte ich wieder in aller Ruhe beginnen. Den Vormittag nutzte ich für einen Ausflug zum Tanken nach Österreich und einen Besuch des Outlets in Piding.
Um 14:00 Uhr hatte ich einen Termin zur Kontrolle des Bogens* meiner Kufen. Da ich sie erst vor zwei Jahren angeschafft hatte, erwartete ich eigentlich nur die Bestätigung, dass alles in Ordnung ist, zumal ich nur selten richtig schleifen musste. Außerdem fühle ich mich auf den Kufen wohl und komme gut damit klar. Aber Gefühle können täuschen und Messwerte lügen nicht! Der Bogen war streckenweise flach. Also neu schleifen! Nach dem Bogenschleifen musste ich die Kufen wieder glätten, also schleifen und polieren! Eigentlich sollte ich gleich heute Abend testen, aber ich blieb konsquent bei meiner Pause im Vertrauen darauf, dass ich mit frischen Bögen immer auf Anhieb gut zurecht gekommen bin. Ich bin gespannt auf mein morgiges Training.
*Der Bogen einer Kufe: Entgegen dem äußerem Anschein ist eine Eisschnellaufkufe nicht plan, sondern sie hat einen minimalen Bogen, wie man es z.B. auch von Eishockeykufen kennt. Diese Bögen müssen in die Kufen hineingeschliffen werden. Die Bögen liegen in der Regel im Bereich eines Radius von 21 – 24 Metern. Die größeren Radien sind eher für Langstreckler, kleinere für Sprinter. Shorttracker nutzen 16 – 18 m Bögen. Ohne einen Bogen ließen sich die Kufen nicht steuern.

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