Endlich geht’s richtig los. Morgens kurz einkaufen, dann ins Teamleadermeeting. Die mögliche Trainingszeit um 8:30 Uhr spare ich mir. Ich gehe um 13:15 Uhr nur zum Warmup auf das Eis. Alles klappt, wie gewünscht. Danach sitze ich mit Rene zusammen, der mir mitteilt, dass er nach dem Warmup mit Muskelproblemen aufhören muss und den Wettkampf beendet, bevor er begonnen hat. So schnell ist der Titelverteidiger und deutsche Meister raus.
Zunächst aber sind die Frauen und älteren Herren an der Reihe, bevor die AK55-60 laufen darf. 5oo m gegen einen Österreicher auf der Außenbahn. Ich gewinne den Start und komme gut durch die erste Kurve. Mein Mitstreiter schafft es dank des Kurvenvorteils sich vor mich zu schieben. Ich komme endlich mal gut in den Windschatten. Auch die zweit Kurve passt, ich gehe in Führung und stürme mit Saisonbestzeit ins Ziel, 0:48,03. Naja, knapp an der erhofften 47 vorbei, aber der Blick in die Ergebnislisten liefert die Überraschung, Rang 14! Aber der will Morgen erst mal gegen die Langstreckenspezialisten verteidigt werden.
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