Bahnrennen in Heide

Der Mut sich auf die ungewohnte Bahn im schleswig-holsteinischen Heide zu begeben wurde mit vielen guten Plätzen der STC-ler belohnt. Überlegen gewinnen konnten Daniel (Jun-A) und Thomas (M50). Jeweils zweite Ränge holten Dunja (W40), Martina (W30) und Julia (Jun-A). Anja erreichte den sechsten Platz der Schülerinnen-A.

Hier sind die Fotos zu finden.

Das 13. Lechtinger Skate Event oder was eine Wolke kurz vor Rennbeginn so alles anrichtet…

Das Lechtinger Skate Event ist ein Großwettkampf, bestehend aus Rennen für Kinder, Jugendliche und dem kultigen 30 Kilometer Rennen für die Erwachsenen. Lechtingen liegt zwar an der Grenze zu NRW, da der Wettkampf aber eine Nordcup/Nordliga-Wertung hat, rückt das Skate-Team selbstverständlich mit möglichst voller Besatzung alljährlich an. Dabei trifft man gerne die westfälischen Speedskater und misst sich mit ihnen in den einzelnen Disziplinen.

Beinahe alljährlich wiederholt sich auch das Orakeln um die richtigen Rollen, also Renn-, Regen- oder ein gemischtes Rollensetup. Grund dafür ist die oft nicht eindeutige Wetterlage und die Regenwolken, die sich ankündigen und dann entweder über Lechtingen abregnen oder eben nicht. Dieses Mal war es besonders knifflig, denn man konnte den ganzen Vormittag ein Regengebiet auf dem Radar verfolgen, das zwar ständig wuchs man aber nicht abschätzen konnte, ob es Lechtingen treffen würde.

Die Kinder- und Jugendrennen konnten komplett  bei Sonnenschein ausgetragen werden, aber 20 Minuten vor dem Start des 30ers war es dann soweit, es gab einen 15 minütigen Starkregen, fast alle Skater liefen zu ihren Autos und bauten im strömenden Regen schnell ihre Rollen um und hasteten schon durchgeregnet zum Start des Rennens, bei dem dann insgesamt 5 Runden à 6 Kilometer zu absolvieren waren. Diese 6 Kilometer-Runde verfügt über 2 nervenkitzelnde Schikanen, die bei regennasser Strecke einen zusätzlichen Skill mitbringen. Bei einer Schikane muss man nach einer Gefällestrecke mit hoher Geschwindigkeit anschließend rechtwinklig nach links in einen Wirtschaftsweg einbiegen und bei der Zweiten ist eine schnell aufeinander folgende Kurvenkombination bei abfallender Strecke zu durchfahren.

Beim Startschuss hatte der Regen bereits aufgehört und der glänzende Asphalt trocknete von Runde zu Runde. Eine Wettkampfsituation, bei der man es nur falsch machen konnte. Diejenigen (ca. 80%) die mit Regenrollen gestartet waren, profitierten in der 1. Rennhälfte und quälten sich in  der 2. Rennhälfte mit weichen, klebrigen Rollen und die Mutigen, die trotz Regen mit Rennrollen gestartet waren, bekamen zu Beginn Ihre Leistung nicht auf die Straße und profitierten dann mit zunehmend trocken werdender Strecke. Eine Tempoverschärfung blieb aber aus, da die Rennrollenfahrer ja ihre Körner zu Beginn bereits verbraucht hatten.

Trotz der Urlaubszeit sind ein paar Renneindrücke zusammengekommen und sorgen wieder dafür, dass alle Leser auf diesem Wege auch ohne direkte Teilnahme  ein wenig Wettkampfluft schnuppern können.

 

Daniel:Lechtingen_078_16-07-03

Ist auf Regenrollen gestartet und konnte dadurch von Anfang an der Spitze folgen. Die Spitze hat sich ruhig verhalten und vorsichtig die Runde erkundet. In der 2. Runde sind dann Markus Pape und Julius Mumme ohne Probleme ausgerissen. Sie blieben zwar dauerhaft in Sichtweite, dennoch gab es auf dem teilweise schwierigen Kurs keine Verfolgung. Im weiteren Verlauf blieb das Rennen bis auf ein paar Tempoverschärfungen insgesamt ruhig bis zum Zielsprint. Hier wählte Daniel leider die falsche Taktik und opferte dadurch, so vermutet er, den 3. Rang. Abschließend war es trotzdem ein gutes Rennen mit seiner bisher besten Platzierung und dem Sieg der  Junioren A in der Kategorie Speed.

Herzlichen Glückwunsch!!

 

Sebastian:

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Ist, trotz der nicht so regelmäßigen Vorbereitung, mit einem recht guten Gefühl nach Lechtingen gefahren, da das Bergrennen auch zu seinen Favoriten im Rennkalender zählt.
Beim aufkommenden Regen hat er gezockt und auf Rennrollen gesetzt. Das ging leider auf den ersten Runden ein wenig nach hinten los. Er konnte seiner Gruppe zwar trotzdem recht gut folgen,  sich aber nicht richtig aktiv beteiligen.

Der weitere Verlauf wurde „linear angepasst“, d.h. je trockener, desto schneller. Leider hatte er auf der letzten Runde einen satten Wadenkrampf bekommen und war froh, das Rennen beenden zu können, an einen Zielsprint war allerdings nicht mehr zu denken. Toll, dass es am Ende dann doch noch für einen 3ten Platz in der AK-Wertung gereicht hat.

Herzlichen Glückwunsch!!

Mark:

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Ich bin, wie die Meisten, mit Regenrollen in das Rennen gestartet und habe, als ich gemerkt habe, dass die Straße zügig abtrocknet, meine Kräfte gespart, um sie für die 2. Hälfte zur Verfügung zu haben. Während des „nassen“ Rennteils gab es einige, harmlose Stürze von Skatern, die sich insbesondere in den schon genannten Schikanen deutlich überschätzt haben. Gerade in Lechtingen kann man immer wieder leichtsinnige Fahrer beobachten, die den besonnenen Fahrstil der Anderen auf dem anspruchsvollen Kurs im Regen einfach nicht verstehen wollen. Sie können das besser und landen dann meist in Strohballen oder Stoppelfeldern und haben dann ein wenig Zeit, nochmal nachzudenken. Meine Idee mit dem Kräfte sparen ist aufgegangen und ich bin, trotz des halben Rennens auf nasser Strecke, meine persönliche Bestzeit in Lechtingen gefahren, habe aber keine nennenswerte Platzierung in der für mich stark besetzten AK 50 erreicht.

Macht überhaupt nichts… 🙂

Martina und Daniel jeweils fünfte in Lechtingen

Beim Lechtinger 30-er vergrößerte ein kurzer Regenschauer kurz vor dem Start den Schwierigkeitsgrad auf der ohnehin schon recht anspruchsvollen Strecke. Martina Smutek und Daniel Rumpf konnten als jeweils Gesamtfünfte überzeugen. Aber auch die übrigen sorgten noch für weitere Treppchenplätze in den Altersklassen. Bei den Kindern schafften Antonia Oehlmann (Schülerinnen A) und Jo Runge (Schüler C) den Sprung auf das Treppchen.

Fotos sind hier zu finden.

Jugendliche Dreikampf:
Sch-A, w.: 3. Antonia, 8. Anja.
Sch-B, w.: 4. Josefine. m.: 6. Titus.
Sch-C, w.: 6. Greta. m: 2. Jo.
Sch-D, m.: 4. Louis.

Damen 30 Km:
5. Martina, 1:02:28,12 (3. W30)
20. Julia, 1:13:33,14 (2. Jun-A)

Herren 30 Km:
5. Daniel, 0:55:05,39 (1. Jun-A)
14. Thomas 0:57:50,70 (3. AK50)
16. Klaas 0:58,02,06 (7. AK40)
33. Mark 1:00:53,60 (11. M50)
37. Sebastian 1:01:58,93 (3. M30)
41. Janus 1:04:06,23 (16. M50)

Die 22. Auflage vom Hella Halbmarathon in der Hansestadt an der Alster

oder

Starkes und teilweise internationales Teilnehmerfeld durch Aufnahme des Wettkampfes in den GIC (German Inline Cup)

oder

Ach du Sch…. es droht schon wieder eine Fischmarkt-Abfahrt im Regen!!

Wir sind dieses Mal mit insgesamt 8 Aktiven aus dem Verein mit gemischten Gefühlen zum Hamburg-Halbmarathon angereist. Der Wettkampf gehört zwar zu den Klassikern, dennoch hat man jedes Mal am Abend vorher ein leicht flaues Gefühl im Magen. Grund dafür ist die die Abfahrt runter zum Fischmarkt, eine langgezogene, zunehmend steiler werdende, geschwungene Gefällestrecke, bei der man mühelos Geschwindigkeiten jenseits der 50km/h erreichen kann. Es ist ja auch schon wieder ein Jahr vergangen, seitdem man da das letzte Mal runter ist und die Zweifel kommen, ob man denn dieses Mal auch wieder heile runter kommt. Trotz der eigenen Fahrsicherheit liegen dort ja ab und zu Skater im Weg, die einem die Ideallinie versauen können. Insbesondere bei nasser Fahrbahn steigt der Nervenkitzel noch weiter an und am vergangenen Sonntag war Regen gemeldet. Dazu hatte es am Vortag schon ausgiebig geregnet, sodass auch noch mit nicht vollständig abgetrockneter Fahrbahn gerechnet werden musste. Am Ende sorgten dann ein an Hamburg vorbei ziehendes Regengebiet und ein leichter böiger Wind für eine überwiegend trockene Rennstrecke.

Wie immer haben einige Teilnehmer ihre ganz eigene Wahrnehmung vom Wettkampf geschildert und dafür gesorgt, dass alle Leser auf diesem Wege auch ohne direkte Teilnahme  ein wenig Wettkampf – Atmosphäre schnuppern können.

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…schleicht sich leise an!!

Daniel:

Ist leider in der ersten Runde bei der Abfahrt von der sehr hochkarätigen und international besetzten Spitze abgerissen. Danach ist er in einer 4er Gruppe zur 180°  Wende an der Kennedy Brücke gekommen und dort von der direkten Verfolgergruppe eingeholt worden. Wegen der teilweise noch regenglatten Strecke ist die Gruppe dann ruhig und ohne Attacken gefahren. Daniel konnte dann den Zielsprint eindeutig dominieren und landete auf einem starken Platz 20 in der Speed-Wertung und hat…

…die Wertung der Junioren A in der Kategorie Speed gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!!

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Führt das Feld an…

Klaas:

Ging den Start gut an und konnte sich in einer sehr schnellen Gruppe festsetzen, in der sich auch sein direkter Konkurrent im Gesamtklassement befand. Das Tempo wurde die komplette Distanz sehr hoch gehalten und ließ keine Zeit zum Luft holen. Auf den letzten 2 Kilometern konnte er sich im vorderen Drittel der Gruppe platzieren und hatte sich dadurch eine top Position für den Kräfte raubenden Finalsprint rangiert. Der letzte Kilometer zum Ziel ging bergauf und forderte noch mal alles und ließ erkennen, wer seine Trainings-Hausaufgaben gemacht hatte. Er konnte seinen direkten Konkurrenten im Nordcup mühelos hinter sich lassen, beendete den Sprint als Viertbester und ist damit sehr zufrieden.

Klaas ist 7. In der AK 40 geworden. Herzlichen Glückwunsch!!

 

Thomas:

Konnte keinen Beitrag liefern

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…beißt sich ran!!

Martina:

Beanstandet zurecht den gemischten Start, bei dem die überzähligen Männer einen taktischen Start der unterzähligen Damen gestört haben. So konnte das Team „Toni Carboni“ ungestört abdampfen und Martina musste sich mit einem angezerrten Oberschenkel zusätzlich zurücknehmen und tat sich mit Silke Röhr von den Speedskatern Düsseldorf und Ulla Hingst vom Tri Sport Lübeck zusammen. Die erste Abfahrt nahm sie mit 50 km/h und konnte dabei Sylvia Ordowski vom IC Hannover abhängen. Sie hat das Rennen ohne weitere Zwischenfälle beendet und resümiert, dass es ziemlich flott war, sie einige Male bedrohlich gerutscht ist, und Schwierigkeiten mit den Männern hatte.

Martina hat sich über eine trockene Abfahrt, die gute Zeit und ihre Platzierung sehr gefreut.

Sie erreichte Platz 5 in der AK 30. Herzlichen Glückwunsch!!

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…bummelt sich davon!!

Mark:

Ich habe zwar nach der insgesamt 4. Teilnahme meine Hamburger Bestzeit erreicht, bin aber mit dem Rennverlauf nicht zufrieden. Ich habe direkt vom Start aus „überpaced“ und mir beim Verfolgen einer zu starken Gruppe die Beine schon an der 1. Steigung „zugelaufen“. Dadurch konnte ich beim 2. Anstieg zurück zur Reeperbahn auch bei der folgenden Gruppe nicht mithalten und musste mich mit anderen Einzelfahrern durchhangeln. Habe mich dann nach Laktatbeseitigung in der 2. Rennhälfte einer größeren aber trödeligen Gruppe angeschlossen, Kräfte gesammelt und dann wenigstens im Zielsprint (ganz) gut ausgesehen.

Ich habe den 9. Platz in der AK 50 erbummelt! Na ja….

 

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…beißt sich durch!!

Janus:

War fit und gut vorbereitet, ist aber aus Vorsicht mit einem Rollenmix (2x Rennrolle, 2x Regenrolle) gefahren und konnte mit diesem Setup auf der überwiegend trockenen Piste kein ausreichendes Tempo aufbauen. Dazu kam noch ein unglücklicher Sturz durch das Einfahren in eine enger werdende Längsspalte, die ihn abrupt abstoppte und zu Fall  brachte. Danach war für Janus das Rennen quasi gelaufen.

Er erreichte dennoch Platz 24 in der AK 50….

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…als Zweite sieht man besser!!

Dunja:

Hat sich gut vorbereitet gefühlt und konnte, dank fleißiger Trainingseinheiten, besonders an den anspruchsvollen Steigungen dominieren und ihre Konkurrentinnen attackieren. Sie ist mit dem Rennverlauf sehr zufrieden und freut sich, dass sie nach ihrer Schulterverletzung und der damit verbundenen Trainingspause einen guten Schritt hin zu ihrer alten Form gemacht hat.

Dunja erreichte Platz 8 in der AK 40. Herzlichen Glückwunsch!

Für Julia gibts heute kein Foto!! Aber nur, weil sie dem Fotografen geschickt durch die Lappen gegangen ist 😉

Julia:

Ist, wie Janus auch, mit einer Kombination aus Regen- und Rennrollen gefahren und hat es ebenfalls nach kurzer Zeit ein wenig bereut, da die Strecke doch größtenteils trocken war.
Sie ist dennoch am Start relativ gut weggekommen, hat aber auch nach der Abfahrt den Anschluss an ihre Gruppe verloren, weil sie die Herausforderung ebenfalls mit dem nötigen Respekt angegangen ist.

Julia fand besonders den Wendepunkt hinter der Kennedybrücke sehr anspruchsvoll, da sie sich in einer sehr großen Gruppe befand und der 180° Turn an diesem Tag noch regennass und sehr glatt war.

Julia hat trotz allem den 3. Platz bei den A-Juniorinnen der Speedwertung gewonnen. Dazu Herzlichen Glückwunsch!!

 

Auf diesem Wege noch mal vielen Dank für die Unterstützung aller fleißigen Beitragsschreiber, die ihre Beiträge sehr zeitnah und auch individuell verfassen und mir zukommen lassen. So können auch zukünftig alle interessierten Leser dieser Seite ganz persönliche Eindrücke und Informationen über die jeweiligen Wettkämpfe erfahren.

Zum Abschluss noch zwei Videolinks zum Rennen:

Viel Spass….

Ein Beitrag von Hamburg 1:

http://www.hamburg1.de/nachrichten/28833/Skater_beim_22_Halbmarathon.html

Eine Helmkamera und das ganze Rennen in 38 Minuten:

https://www.youtube.com/watch?v=dCytfqGCrH4

 

Hella Halbmarathon Hamburg

Beim stark besetzten Hella-Halbmarathon wurde folgende Ergebnsse erreicht, wobei es für Daniel zum AK-Sieg bei den Junioren-A reichte:
20. Daniel, 0:36:42,29
34. Klaas, 0:37:55,18
40. Thomas, 0:38:53,31
58. Mark, 0:43:18,63
62. (Fitness) Janus, 0:47:31,66 (nach Sturz)
Damen:
9. Martina, 0:41:39,25
27. Dunja, 0:47:53,45
34. Julia, 0:50:54,69

Norddeutsche Meisterschaften Erfurt

Bei den norddeutschen Meisterschaften in Erfurt konnte Martin Rumpf am ersten Tag im 300 m Einzelsprint der B-Junioren Rang neun belegen. Über 1000 m erreichte er das Finale, indem er sich auf Rang sieben platzieren konnte. Thomas Rumpf gewann über die gleichen Distanzen jeweils die Silbermedaillen der AK50.
Die langen Distanzen des zweiten Wettkampftages waren dann schon eher nach dem Geschmack der Celler. Martin Rumpf konnte, wie schon im Vorjahr, im 5000 m Aussscheidungsrennen glänzen und sich zwischen den Nationalmannschaftsmitgliedern mit Platz vier behaupten. Dazu kam noch ein siebter Rang im Punkterennen. Auch Thomas Rumpf fühlte sich beim 3000 m Punkterennen der AK50 deutlich wohler, als auf den kurzen Distanzen des Vortags. Er setzte sich mit neun ersprinteten Punkten durch und verteidigte seinen Titel als Norddeutscher Meister über diese Distanz.
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Das gesamte Skate-Team Celle gratuliert Rainer Rudolph zum Sieg bei der Masters Europameisterschaft in Dijon, Frankreich. Er trägt den Titel des amtierenden Europameisters in der Altersklasse 70.

 

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Rainer hat sein erfolgreiches Rennen so wahrgenommen:

In der Startaufstellung konnte er kurz und unauffällig checken, wer, wo und wie seine Gegner sind, dann kam auch schon der Startschuss und es ging zusammen mit der AK 60mit sehr hohem Tempo los. Rainer konnte dennoch den Anschluss halten und so den ersten kleinen Vorsprung rausfahren. Leider fing es immer wieder an zu regnen und die überwiegend von Bäumen beschattete Strecke wurde rutschig und glatt. Es gab einige leichte Stürze, denen er aber glücklicherweise rechtzeitig ausweichen konnte. Mit zwei weiteren Gegnern kämpfte er die nun folgenden 7 Runden gemeinsam, bis es zu einem großen Durcheinander mit schnelleren Gruppen zu beiden Seiten kam. Rainer wurde dadurch mit seinen Gegnern eingeklemmt, hatte aber wieder die Nase vorne und konnte sich als Erster aus dieser Zwickmühle befreien. Durch diesen Schachzug ließ er seine schärfsten Gegner hinter sich, merkte dies allerdings nicht sofort und setzte so das Rennen weiter druckvoll zusammen mit jüngeren Skatern fort. Er überfuhr am Ende die Ziellinie 2 Minuten vor seinem direkten Verfolger und zweitplatzierten Speedskater aus Österreich.

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Auch Martina hat den Wettkampf gut überstanden und sich bei ihrer insgesamt 3. Teilnahme an der EM vom ursprünglich 9. Platz auf den jetzigen 7. Platz vorgekämpft. Das lässt auf zukünftige Erfolge und weitere Steigerungen mit zunehmendem Lebensalter hoffen, Rainer hat es ja sehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt.  😉

Martina brachte folgende Eindrücke über den Wettbewerb aus Dijon mit:

Da es am Wettkampfmorgen schon sehr nass war, entschied sie sich zunächst für Regenrollen, testete ihr Setup und ging dann aber doch mit gemischten Rollen an den Start. Den vollzog die Konkurrenz derart explosiv, dass ihr, so wörtlich, „die Ohren ordentlich schlackerten.“ Sie tat sich nach diesem Alarmstart mit einer Französin zusammen und die Beiden fingen gemeinsam eine der Konkurrentinnen ein. Diese neue 3er Gruppe wurde ihr aber zu langsam und so startete sie eine Attacke um sich abzusetzen. Der Plan glückte, so dass sie ab Kilometer 10 alleine fuhr. Dabei konnte sie alle Gegnerinnen, sowohl vor ihr als auch hinter ihr gut im Auge behalten und kontrollierte so den ständig gleichbleibenden Abstand. Da Martina auf sich gestellt, bekanntermaßen technisch stark skatet, konnte sie auf den 30 Kilometern Solofahrt etliche  Männer und Frauen überrunden, wurde aber auch vom Führungstrio 2x überholt. Mit ihrem Platz ist sie mit Blick auf ihre Alleinfahrt und die schlechten Streckenverhältnisse zufrieden und ist natürlich froh, nicht noch in einen Sturz verwickelt worden zu sein.

Wir freuen uns aufs nächste Jahr, dann winkt ja schon Platz 6 für Martina. 😉

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Die Konkurrenzveranstaltung der Speedskate – Szene oder: Wir haben unsere eigene EM in Frankreich

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Martina und Rainer sind glücklich und zufrieden in Dijon angekommen und können sich ganz kurz von der anstrengenden Fahrt erholen…

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…bevor es zum nächsten Pressetermin geht…

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… dann noch ein Gruppenbild…

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…und dann schnell ins Bettchen um sich auf die Europameisterschaft über die Marathondistanz in Dijon, Frankreich vorzubereiten.

Das Programm gibt es unter:

http://rollermarathondijon.fr/index.php/courses/programme

Den Countdown und den Livestream könnt ihr hier mitverfolgen:

http://www.rollermarathondijon.fr/

Eine Impression der Strecke, die für den Marathon 19 Mal zu absolvieren ist, gibt es unter diesem Link:

https://youtu.be/ciWrxdFLuss

Und die Ergebnisse könnt ihr dann hier nachlesen:

http://www.rollermarathondijon.fr/index.php/courses/resultats

Wir wünschen Euch nicht viel sondern den meisten Erfolg, lasst es ordentlich krachen, bleibt gesund und haut ordentlich drauf…

Das gesamte Skate-Team Celle steht hinter Euch!!

Wathlingen 2016

Jan Struwe (Halstenbek) und Sören Lindner (Berlin) sorgten bei ihrem gemeinsamen Sieg in 33:05,86 für einen neuen Streckenrekord in Wahtlingen. Auch die Damen Katharina Hinz und Simone Kohls aus Gettorf waren in 38:21,26 recht flott unterwegs. Für die beste Celler Platzierung sorgte Martina Smutek als dritte der Damen.
Die Landesmeistertitel im Temzeitfahren der Masters, Junioren und Schüler gingen nach Celle. Auch im Kinderennen durften sich einige Celler Jugendliche über Treppchenplätze freuen. Hier die kompletten Ergebnisse und der Link zum Fotoalbum.
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Starke Kids in Gifhorn

Beim Freiluft-Auftakt des diesjährigen niedersächsischen Kidscups trat das Skate-Team Celle mit einer leicht reduzierten Mannschaft an. Aber auch die verbliebenen 14 Sportler holten eine ganze Reihe von Erfolgen.
Cadetten m.: 3. Jan.
Sch-A w.: 4. Anja.
Sch-B m.: 1. Titus, Fitness: 1. Lennard, 3. Luis.
Sch-C w.: 1. Greta, 4. Sidney.
Sch-C m.: 2. Janek, 3. Jo, 4. Matti, 6. Moritz, 7. Johannes, Fitness: 2. Florian.
Sch-D m.: 1. Louis
Zur kompletten Ergebnisliste und den Fotos.

Banneicker Nordic Cross Skating-Marathon 2016

Am 08. Mai sind Alfred, Matthias und Sebastian ins Wendland gereist und haben am Banneicker Nordic Cross Skating Marathon 2016 teilgenommen.

Wo und was Banneick ist?

Banneick ist ein Ortsteil der Stadt Lüchow im niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg. Das Dorf liegt drei Kilometer südlich vom Kernbereich von Lüchow und westlich der B 248.

Das Rennen  wurde unter Federführung der IGAS (Interessengemeinschaft Ausdauersport) Wendland ausgerichtet und auf einem 2,85 Kilometer langen Rundkurs ausgetragen, der aus ländlich gelegenen, gut asphaltierten Wirtschaftswegen bestand. Als mögliche Renndistanzen wurden sowohl 42,2 km (2,30 km + 14 x 2,85 km) 19,4 Kilometer (2,30 km + 6 x 2,85 km) als auch 8 Kilometer (2,30 km + 2 x 2,85 km) angeboten. Unser Dreiergestirn entschied sich geschlossen, über die 19,4 Kilometer zu gehen und dort einen Pflock einzuschlagen. Begleitet von Sonne und jeder Menge Wind, kämpften sie sich über die 7 Runden und setzten ihr bisher erreichtes Trainingspotential in dem Wettkampf um.

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Alfred…
…war stolz, die 19,4 km geschafft zu haben und nach 1:29:02 unter dem Beifall der Zuschauer ins Ziel gekommen zu sein. Das Wichtigste, es hat Riesenspaß gemacht. 🙂

Dabei war der Anfang alles andere als gelungen, denn zu Beginn beging er direkt einen taktischen Fehler. Er hatte sich in der Startaufstellung zu weit vorne zwischen wesentlich jüngere Teilnehmer gestellt und dann noch versucht, in der ersten Runde das hohe Tempo mit zu gehen. Als Routinier merkte er natürlich, dass er das hohe Tempo nicht durchhalten konnte und nahm in Runde 2 sofort das Tempo raus. Das führte dazu, dass er vor allem auf den Streckenteilen mit Gegenwind Zug um Zug überholt wurde und auch beim „Tempo halten“ auf den Gegenwindgeraden die eigentliche Rennherausforderung fand. Bei strahlendem Sonnenschein irritierten die Schlagschatten der Bäume auf der Straße an manchen Stellen die Augen derart, dass Unebenheiten der Fahrbahn kaum zu erkennen waren. Dies forderte seine volle Konzentration. Leider trat dadurch die Schönheit der Landschaft mit dem satten Gelb der Rapsblüte und dem frischen Grün der Bäume und Kornfelder in den Hintergrund.

In Runde 5 holte er sich dann aber eine Teilnehmerin aus dem Feld der Marathonläufer und hatte zum Ende des Rennens sein verdientes Erfolgsergebnis.

Dabei waren Zeit und Platzierung für Alfred nachrangig. Wichtig war das besondere Erlebnis, Nordic-Skaten unter Wettbewerbsbedingungen zu betreiben. So ist dem Veranstalter IGAS Wendland für seine Initiative und für die gelungene Organisation des Wettbewerbs zu danken. Der Verein hat damit einen wichtigen Beitrag zur Pflege und Verbreitung einer von Sportärzten  besonders empfohlenen Ausdauersportart geleistet. Nach dem Wettkampf hatte Alfred das wohlige Gefühl, den Großteil seiner Muskeln aktiviert zu haben.

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Sebastian…
…hatte durch den Wind Nordstrand-Feeling im Wendland und nahm aus seiner Sicht an einem, für den IGAS-typischen, gut organisierten und fairem Rennen mit familiärem Flair teil. Dabei waren sich auch die von weiter her angereisten Teilnehmer aus Schleswig-Holstein und aus Sachsen einig. Das Rennen selbst war sehr fair und entspannt: Die Startreihenfolge wurde einfach nach erwarteter Zielzeit festgelegt und dann ging’s auch schon los. Überrundungen wurden rechtzeitig angesagt. Sebastian ist Anfangs zusammen mit Matthias gefahren und später mit einer kleineren Gruppe weitergelaufen, die jedoch im Rennverlauf zunehmend zerfiel. Die Strecke selbst war für Cross Skates völlig in Ordnung, es gab nur wenige Stellen an denen man ein wenig aufpassen musste. Hannover wäre da als CROSS-Skate Strecke die größere Herausforderung gewesen 😉

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Matthias…
…startete um 10:00 Uhr den Angriff mit dem recht überschaubaren Starterfeld, dass sich in den ersten beiden Runden wegen des starken Windes schnell auseinander zog. Dadurch konnten sich kaum Gruppen bilden und jeder musste mit sich allein gegen den permanent auffrischenden Wind kämpfen. Insgesamt gesehen war es aber eine gelungene, sehr gut organisierte Veranstaltung, die auch im kommenden Jahr zum festen Bestandteil der eher kleineren Nordic Skate-Gemeinschaft gehören soll.

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Belohnt wurde das Skate Team Celle auf der 19,4km Distanz mit einem 1.Platz für Sebastian, einem 2.Platz für Matthias und einem 3.Platz für Alfred.

1.Sebastian mit 1:08:17

2.Matthias mit   1:23:39

3.Alfred mit      1:29:02             als ältester Teilnehmer des gesamten Feldes!

Herzlichen Glückwunsch dem erfolgreichen Trio und stets ausreichend Luft…..

…….im Reifen und in der Lunge!!!

Staunen in Erfurt

Mit 12 Sportlern und 8 Betreuern und Eltern hatte sich die Abordnung des Skate-Team Celle auf den Weg nach Erfurt gemacht, um in der Eisschnelllaufhalle an einem Vorbereitungstraining des NRIVs auf die dort stattfindenden Norddeutschen Meisterschaften teilzunehmen. Die meisten Jugendlichen staunten nicht schlecht, als sie die riesiege Halle mit ihrer 360 Meter langen und 11 Meter breiten Betonbahn betraten. Nach vier Stunden intensiven Trainings hatten sich alle eine Belohnung verdient und der Trainingstag klang mit einem großen gemeinsamen Pizzaesssen aus. Hier sind die Fotos.

40. STADTWERKE LEIPZIG MARATHON 2016

Oder

Das Team zu Gast in der größten Stadt Sachsens

Zu Beginn ein typisch sächsischer Dialog vom Streckenrand kurz vor dem Startschuss:

Babba, hier schdehd ‚ägyptisch‘ was issn das?“ – „Egibbdisch? Nu ganz efach, das isse Disch zum gibben.“

8 Sportler vom Team sind am 24. April 2016 zum 40. Jubiläumsmarathon nach Leibpzsch gereist, um an der Deutschen Meisterschaft im Halbmarathon teilzunehmen.
Bevor die einzelnen Teilnehmer zu Wort kommen, noch ein paar allgemeine Worte:
Gestartet wurde an einem eisigen und sonnigen Sonntagmorgen irgendwo in Leipzig in der disziplinierten und vom DRIV propagierten leistungsorientierten Startaufstellung.
Bei dieser anspruchsvollen Aufstellung wird sich gleich zu Beginn nach Altersklassen sortiert aufgestellt. Danach werden zuerst die Abtrennungen zwischen den einzelnen Gruppen entfernt, dann mischen sich alle kreuz und quer und durcheinander und wenn dieser hochkomplexe Vorgang abgeschlossen ist, ertönt ein Startschuss.
Was unsere Teilnehmer danach so erlebt haben, könnt ihr hier lesen:

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Doro…
…düste los und konnte zunächst ihre Gegnerinnen der AK 60 und 65 nicht finden.
Sie lief deswegen drei bis vier Kilometer allein und wurde dann von einem Zug mit ihren Gegnerinnen aufgelesen. Da kam dann sozusagen der Knochen zum Hund, denn Sie waren nach dem unübersichtlichen Start hinter ihr gewesen. Sie war zunächst erleichtert und froh, dass sie nun das Rennen  bei dem Wind und der Kälte nicht allein bestreiten musste. Bei einem Ausreißversuch zweier Läuferinnen kurz vor dem Ziel konnte sie gut mithalten und gab dann auf der Zielgeraden alles. Sie erreichte als Erste der AK 65  die Ziellinie.
Doro nach dem Rennen: „Ich bin einfach glücklich, dass ich heil und gut durchgekommen bin!“

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Duni…
…kam trotz mehrerer Stürze anderer Teilnehmer vom Start gut weg und brachte sich für die ersten
6-7 Km in einer passenden Gruppe unter. Leider konnte sie danach das hohe Tempo nicht mehr mitgehen und musste sich dadurch bis ca. km 13 allein durchschlagen. Die dann kommende Gruppe, der sie sich bis ins Ziel anschloss, war dann leider ein wenig trödelig und dennoch reichte es zu Platz 6 in der AK 45.

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Rainer…
…lag schon eine Stunde vor dem Aufstehen mit Herzklopfen und voller Aufregung wach im Bett und konnte nicht wieder einschlafen. Trotz seiner Routine und jahrzehntelanger Erfahrung als „alter Hase“, der eigentlich Wettkampf erfahren genug sein sollte. (1 x dritter Platz in der WM, 2 x Europameister, diverse DM’s in allen Disziplinen). Aber durch den erreichbaren Titel, und die lange Verletzungspause war die Aufregung verständlicherweise extrem hoch. Rainer startete verhalten um möglichst einen Sturz zu vermeiden und hatte seine Mitstreiter erst mal aus den Augen verloren. Als er dann einen direkten Mitkonkurrenten ca. 20 m vor sich ausmachte, setzte er natürlich alles daran, Anschluss an ihn und die dazugehörige Gruppe zu halten. Das gelang ihm mit äußerster Anstrengung und er brauchte danach Zeit, sich im Windschatten dieser Gruppe wieder zu erholen. Nach Überwindung dieser harten Anfangsphase entwickelte sich aber ein gutes Zusammenspiel in seiner Gruppe von ca. 15 Skatern, wobei der Jüngste 14 Jahre alt war. Es war also eine bunt  gemischte Gruppe (dem Start sei Dank), fast alle AK’s waren vertreten. Umso aufmerksamer musste er bleiben, um alle Attacken mitgehen zu können und nicht abzureißen. Sein schärfster Konkurrent machte einen sehr starken Eindruck auf ihn, und so knobelte er während des gesamten Rennverlaufs daran, mit welcher Taktik er ihn knacken könnte. Die letzten 3 bis 4 km wurden dann sehr spannend, es wurde taktiert, keiner wollte mehr so richtig vorne fahren, es wurden Kräfte für den Schlussspurt gesammelt. Sein Gegner wurde zwar zunehmend unruhiger doch ausgerechnet der Jüngste in der Gruppe zog dann frühzeitig (ca.1 km vor dem Ziel) den Spurt an und Rainer musste mitgehen, um nicht das Nachsehen zu haben. Dabei stellte er fest, dass er doch noch jede Menge Dampf im Kessel hatte und mühelos mitgehen konnte. Doch damit nicht genug, er konnte nach Einbiegen auf die Zielgerade noch eins drauflegen, überspurtete alle Skater seiner Gruppe und ging als erster über die Ziellinie. Nach weiteren 10 Minuten war dann sicher, dass kein anderer Skater seiner AK vor ihm durchs Ziel gegangen war und er Deutscher Meister der AK 70 geworden war.

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Martina…
hatte es durch den chaotischen Start zu Beginn mit wild um sich tretenden Juniorinnen zu tun, die dann auch noch trödelten. Durch eine plötzliche Attacke wurde aber auch diese Gruppe gesprengt und sie machte sich allein auf die Reise. Nach einer kurzen Erholungsphase in einer stark durchmischten Gruppe entschied sich Martina wegen des starken Gegenwindes gegen eine weitere Solofahrt. Zudem entdeckte dann ihre schärfste Gegnerin in diesem Zug und lauerte ihr taktisch geschickt in der Menge auf. In der spannenden Schlussphase setzte sie sich dann im entscheidenden Moment neben und konnte den folgenden Massensprint mit einer Beinlänge oder einer zehntel Sekunde für sich entscheiden. Silber in der AK 35 war der Lohn!

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Janus…
… musste sich ebenfalls nach dem Start mit unruhigen Youngsters auseinandersetzen und hatte, nachdem er sie überholt hatte, den Anschluss an seine Zielgruppe verloren. Wie so oft, war dann die nächste Gruppe für ihn ein Trödeltrupp und so entschied er sich, mit einem beherzten Zwischensprint an eine vor ihm fahrende Gruppe anzuschließen. Diese Investition war leider vergebens, denn nach kurzer Zeit fuhr die Trödeltruppe plötzlich wieder von hinten auf. So ergab sich Janus dem Chaos und blieb seinen Trödlern bis zum Zielsprint treu. Da allerdings übersprintete er die verbliebenen Gegner seiner AK und errang so den 4. Platz in der AK 55.

Klaas 01

Klaas…
…war auf einen guten Start angewiesen um in seiner Altersklasse etwas zu erreichen. Auch dieser Plan scheiterte an der eingangs beschriebenen Startprozedur. Er verpasste den Anschluss an eine starke Gruppe, geriet ebenfalls in eine leistungsschwächere und wurde zusätzlich Opfer von taktischem Geplänkel. Ein finaler Ausreißversuch brachte ihm dann schließlich noch den 5. Platz in der AK 40.

Daniel Martin 01

Daniel und Martin…
…haben es leider nicht geschafft, einen eigenen Beitrag zu verfassen, Thomas fasst das Ganze so zusammen:
Daniel und Martin haben in der wirren Startaufstellung keinen guten Einstieg erwischt. Unter Martins Führung kämpften sie sich durch das Feld nach vorn, aber den Anschluss zu den Medaillenplätzen konnten sie nicht wieder herstellen. Sie versuchten zwar noch aus ihrer Gruppe auszureißen, aber das wurde von ihren Mitstreitern vereitelt. Sie erreichten den jeweils 5. Platz in ihrer AK.

Ich möchte mich auf diesem Wege nochmal bei allen Schuldigen in aller Form für 2 Dinge bedanken:

Einmal für Euer sehr positives Feedback zu den Rennberichten und für die ausgesprochen zuverlässige Erstellung und Zusendung der abwechelungsreichen, bunten und individuellen Beiträge, ohne die ich diese Berichte gar nicht zusammenstellen könnte.

Rollende Grüsse, der Pressewart

DM Leipzig: Furioses Comeback für Rainer

Eindrucksvoll beendete Rainer Rudolph seine 10-monatige Verletzungspause in Leipzig bei den deutschen Halbmarathonmeisterschaften. Mit dem Schlusssprint holte er sich die Goldmedaille der AK 70. Auch Dorothea Laube musste sich bis zur Zielgeraden gedulden, bevor sie sich sicher sein konnte die zweite Goldmedaille für die Celler errungen zu haben. Noch spannender hat es Martina Smutek gemacht: Erst mit dem Zielschritt konnte sie den Kampf um Silber der AK35-Damen zu ihren Gunsten entscheiden. Ebenfalls Silber sammelte Kaziemierz Posadowski in der AK60 ein.
Stark zeigte sich Janus mit einem beachtenswerten vierten Rang der AK55. Unser Neu-40-er Klaas erreichte Platz 5, während Dunja 6. wurde. Die beiden rumpfschen Tiefflieger Daniel und Martin erreichten als schnellste Celler gemeinsam das Ziel und wurden beide fünfte ihrer jeweiligen Junioren-AK.DM HM Leipzig_006_16-04-24
Herren:
33. Daniel 0:38:51,5 (5. Jun-A)
40. Martin 0:38:53,1 (5. Jun-B)
50. Klaas 0:40:57,4 (5. M40)
55. Kazimierz 0:40:57,9 (2. M60)
80. Janus 0:43:51,5 (4. M55)
105. Rainer 0:47:48,7 (1. M70)
Damen:
37. Martina 0:45:23,2 (2. W35)
64. Dunja 0:53:43,5 (6. W45)
71. Dorothea 0:56:58,1 (1.W65)

Und hier geht es zu den Fotos.

 

Bärenstarke „Rumpf-Brothers“

Der hannoversche Halbmarathon zeigte sich wettertechnisch von seiner guten Seite, aber die Organisatoren finden immer wieder neue Möglichkeiten die Strecke noch schlechter und gefährlicher zu gestalten. Das hielt Martin und Daniel Rumpf nicht davon ab ganz starke Leistungen mit den Plätzen 4 und 7 zu zeigen. Auch Martina Smutek als fünfte wusste wieder zu überzeugen.
Hannover HM_064_16-04-10Herren:
4. Martin Rumpf, 0:36:05
7. Daniel Rumpf, 0:36:05
17. Klaas Hein, 0:39:07
29. Janus Brachmann, 0:42:19
34. Mark Altemeier, 0:42:23
37. Sebastian Felstermann, 0:42:31
47. Carsten Schramm, 0:45:48
65. Frederik Oehlmann, 0:49:45
Fitness 62. Oliver Grau, 0:53:25
Damen:
5. Martina Smutek, 0:43:48
24. Dunja Arentsen, 0:49:15
28. Julia Bönig, 0:51:23
36. Dorothea Laube, 0:52:43
Fotos findet ihr im Fotoalbum oder hier! Ausführlicher Bericht.

Mal schnell in Berlin…

Beim internationalen Berliner Halbmarathon waren dieses Mal wieder die gewohnt guten Zeiten zu holen. Die üblichen Verdächtigen waren auch mal wieder die schnellsten des Skate-Team:
Berlin_HM_012_16-04-03Daniel Rumpf 0:36,46
Martin Rumpf 0:37,56
Kazimierz Posadowski 0:38,49
Martina Smutek 0:39,06
Janus Brachmann 0:40,35
Dunja Arentsen 0:48,38
Dorothea Laube 0:51,31
Julia Bönig 0:52,28
und wie immer in Berlin ganz ohne Rollen unterwegs: Elfi Rudolph 2:40,14.
Hier sind die Fotos und der ausführliche Bericht.

Paderborner Osterlauf 2016

Paderborner Osterlauf
Martina nutzte den Paderborner Osterlauf als weiteres Testrennen vor der Qualifikation in Berlin. Auf dem wendigen Innenstadtkurs mit Kehren, Anstiegen und Kurven konnte sie von Beginn an mit der Verfolgergruppe den nationalen Größen folgen. Trotz Windpassagen wurde ein Schnitt von 29 km/h erreicht. Nach 44:08 min gelangte Martina auf den siebten Platz, als erste Skaterin der Nordligateilnehmerinnen im Westdeutschen Skating Cup (WSC) und zweite ihrer Altersklasse.

Auf fremden Wiesen gegrast…

WP_002984Beim 34. Celler WASA Lauf haben sich frecherweise 4 „Verräter“ ohne Rollen auf die 10 km-Distanz begeben. Lässt man diese Frechheit mal außer Acht, dann haben sie immerhin in Vereinsfarben der Läuferwelt und allen Zuschauern als Vierergruppe gezeigt, das Skater auch ohne Rollen vorwärts kommen können. Nach ordentlichen und glatten 50 Minuten haben Martina, Klaas, Simon und Mark geschlossen die Ziellinie überlaufen und konnten so zeigen, dass sie ihre Trainingshausaufgaben im Grundlagenbereich den Winter über gemacht haben.

Heimsiege beim Ecoroll-Cup

Ecoroll_110_2016-03-12
Die Preise für die ersten Plätze des 13. Ecoroll-Cups blieben dieses Jahr komplett im Landkreis Celle. Bei den Herren feierten Daniel und Martin Rumpf einen Doppelsieg vor Dennis Lattacz aus Hildesheim. Bei den Damen setzte sich Martina Smutek vor den Hannoveranerinnen Sylvia Ordowski und Insa Holtkamp durch. Im Rennen der Mädchen ging der Sieg an Friederike Dobberkau aus Beedenbostel vor Antonia Oehlmann und Anja Rumpf, während das Treppchen des Jungenrennens komplett in Celler Hand blieb. Hier siegte Felix Byrne vor Jo Runge und Titus Hein.
==> Ergebnisse.
==> Fotos

Reiche Medaillenbeute bei Hallen-LM

Bei den niedersächsischen Hallenmeisterschaften der Jugend in Hildesheim stellte das Skate-Team Celle mit 15 Startern nicht nur die größte, sondern auch die erfolgreichste Mannschaft. 4 goldene, 6 silberne und einmal Bronze war die beeindruckende Ausbeute unserer jungen Medaillenjäger.

Greta
Gold: Julia Bönig und Daniel Rumpf (beide Jun-A), Martin Rumpf (Jun-B) und Jo Runge (Sch-C).
Silber: Frederik Oehlmann (Jun-B), Antonia Oehlmann (Sch-A), Josefine Oehlmann (Sch-B), Greta Hein (Sch-C), Felix Byrne (Sch-A), Malte Byrne (Sch-B).
Bronze: Janek Weber (Sch-C).
4. Platz: Anja Rumpf (Sch-A), Sydney Wöhler (Sch-C).
3.+4. Platz Fitness Sch-B: Lennard und Luis Correia Rodenberg.

Und hier geht es zu den (vielen) Fotos …

Jahreshauptversammlung

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurden die meisten Vorstandsmitglieder in Ihren Funktionen bestätigt. Neu im Vorstand ist Mark Altemeier. Er übernimmt das Amt des Pressewartes von Martina Smutek, die aber als Schriftwartin dem Vorstand weiterhin erhalten bleibt.

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Überraschung für Thomas und Rainer: Ein Dankeschön für über 15 Jahre Vorstandsarbeit.

Hockeytag und Jugendsprecherwahl bei den Kids

Am 10. Februar stellten sich die Dukes im Kindertraining vor. Mit Begeisterung wurde fast der ganze Abend lang Inline-Hockey gespielt. Ab dem 2. März soll ein kontinuierliches Kindertraining beim Inline-Hockey starten.
Bevor es ans Spiel ging, wählten die Jugendlichen ihre Jugendsprecher: Daniel Rumpf wurde als Jugendsprecher bestätigt, Martin Rumpf ist sein neuer Stellvertreter.20160210_195507_resized_2

Schnelles Eis in Berlin

Richtig schnell war das Eis für Thomas Rumpf am dritten Renntag des Berlin-Pokals. Über 1500 m gab es in 2:19,00 eine neue Saisonbestzeit. Dadurch konnte Thomas seinen zweiten Rang in der Pokalwertung festigen. Der zweite Tag war mit einem 1000 m und 3000 m Rennen zum Training aufgefüllt worden. Nach einer starken 1:30,71 über 1000 m gab es zum Abschluss in 4:45,94 eine neue persönliche Bestleitstung über 3000 m. Insgesamt stellte das Ergebnis, 185,385 Punkte, als Vierkampf ebenfalls eine neue (inoffizielle) Bestmarke dar.

Nur mal ein Test, aber richtig schnell…

Nach den Tagen auf dem Celler Natureis war es eigentlich nur ein Testlauf in Erfurt, um sich wieder an das Kunsteis zu gewöhnen. Entsprechend schwer fiel Thomas Rumpf die Umstellung, was sich in einer schwachen 500 m-Zeit zeigte. Allerdings scheint das Training doch geholfen zu haben, denn über die anschließenden 3000 m konnte er in 4:50,03 eine neue Saisonbestzeit und seine zweitbeste Zeit überhaupt hinlegen.

NRIV-Training in Gifhorn

Insgesamt neun Jugendliche des STC traten beim NRIV-Training in Gifhorn zur Vorbereitung auf die niedersächsischen Hallen-LM an. Bei den „Kleinen“ waren es Jo, Johannes und Janek. Im zweiten Trainingsblock durften sich Anja, Antonia, Josefine, Daniel, Martin und Felix „austoben“.