Irgendwie scheint für das Skate-Team Pech an den deutschen Einzelstrecken Meisterschaften auf der Bahn zu kleben. Wie schon im vergangenen Jahr sorgten gresundheitliche Probleme für Ausfälle. So blieben Martin mit Corona und Felix mit einer Erkältung zu Hause. Hans wollte mit den beiden eigentlich nur die Staffel laufen und blieb dann auch daheim. So gingen in Geisingen nur Malte und Maximilian in der Altersklasse der Junioren an den Start. Nach den Rägen 11 und 12 im Ausscheidungsrennen folgte für beide mit dem geteilten achten Rang im Punkterennen über 5000 m eine Top-Ten Platzierung. Auch hier lag die Hoffnung auf dem Staffelwettbewerb. Aber die Wettkampfleitung beschloss die Junioren mit den Herren gemeinsam zu werten. Was hilft es der zweitschnellsten deutschen Juniorenstaffel, wenn sie zusammen gewertet mit den Herren auf Rang vier kommt? Die Wettkampfordnung und deren Umsetzung durch die Wettkampfleitung sind an diesem Punkt stark verbesserungsfähig! Also blieb es mal wieder an Thomas für die Celler Medaillen zu sorgen. Über 500 m und 3000 m musste er sich den Angriffen der Verfolger erwähren, aber er sicherte sich die dritten Ränge. Über 1000 m zeigte er seine taktische Erfahrung und versuchte den Griff nach Silber, musste sich aber um 6/100 im Zielsprint geschlagen geben. Dreimal Bronze sind somit die Bilanz dieser DM.
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Die norddeutschen Meisterschaften in Arnstadt brachten Erfolge in einer für uns bisher ungewohnten Altersklasse. Die Celler mischten zu dritt die Altersklasse der Herren richtig auf. Es begann mit der erfreulichen Bronzemedaille für Hans Freyse über 500 m. Beim 5000 m Punkte Lauf schlug die Stunde von Martin Rumpf, der nach einem Drittel der Distanz dem Feld auf und davon fuhr. Etwas unerwartet war das Ergebnis über 1000 m, als die Schiedsrichter nach einem spektakulären Zielsprint zu Gunsten von Martin entschieden und ihm den Sieg zuerkannten. Felix Byrne verpasste hier nur knapp die Bronzemedaille. Die drei sorgten auch im abschließenden Staffelrennen für Furore. Nach einem verpatzten Wechsel in der dritten Runde mussten sie das Feld von hinten aufrollen. Dieses Mal hatte Martin aber Pech im Zielsprint und musste sich um Zentimeter geschlagen geben, aber die Silbermedaille ist auch ein großer Erfolg.
Emma Mau konnte sich über die Finalteilnahme über 500 m freuen und zeigte sich stark auf 1000 m. Zwei 6. und ein 8. Rang stehen bei ihr zu Buche.
Neuland war die NDM für unsere Schüler-A. Die Aufregung kostet die Chancen im Parcours. Auf den 2000 m-Punkte Rennen zeigten sie gute Leistungen mit zwei 7. und einem 12. Platz. Als Staffel erreichten Ferdinand Karst, Leon Berner und Leonhardt Endler immerhin das Finale, wo sie leider auf Grund eines Wechselfehlers disqualifiziert wurden.
Medaillenlieferant vom Dienst, Thomas Rumpf, hatte leider Pech, dass seine Altersklasse mit den jüngeren Sportlern zusammengelegt wurde, so musste er sich mit 4. und 5. Rängen begnügen.


Bei den Europacuprennen im Rahmen der internationalen Rollsporttage in Gera belegte Martin Rumpf zwei 14. (300 m und 8000 m Elemination) und einen 15. Rang (1000 m). Furios war sein Eleminationsrennen, in dem er nach einem Ausriss drohte das gesamte Feld zu überrunden. Erst als die Favoriten sich dieser Gefahr bewusst wurden, nahmen sie eine ernsthafte Verfolgung auf und holten Martin wieder ein. Am letzten Tag standen die 5000 m Punkte auf dem Programm. Martin erreichte als sechster das Ziel, was in der Endabrechnung für Rang neun als viertbester Deutscher reichte. Damit war das erklärte Ziel einer Top-Ten Platzierung erreicht.

Die Rennen des internationalen Kriteriums in Groß-Gerau waren für Martin Rumpf etwas missglückt. Kurz vor seinem Vorlauf über 5000 m Punkte ging ein Unwetter über der Bahn nieder. Anschließend wurden die Rennen wieder aufgenommen und Martin musste auf klatschnasser Strecke starten. Dort fehlte ihm deutlich das Tempo, so dass ihm der sonst übliche Sprung ins B-Finale nicht gelang. So musste er am Folgetag im C-Finale ran. Mit ihm aber auch eine Reihe starker Konkurrenten, die das Regenrennen ausgelassen hatten. Damit war das Rennen extrem unausgeglichen besetzt. Zudem hatten die Sportler vom Team Arena-Geisingen Martin auf der Liste und konterten jede seiner Aktivitäten. Somit Martin gelang als siebter der angestrebte Aufstieg ins B-Finale nicht. Also musste Martin auch beim Ausscheidungsrennen am dritten Tag im C-Finale starten. Hier mischte er mit seinen Attacken das Feld gründlich auf. Am Ende reichte es für ihn zu Platz sieben.




Beim 26. internationalen Mastercup der Eisschnellläufer in Berlin konnte Thomas Rumpf den kleinen Vierkampf der AK60 (500/1500/3000/5000 m) für sich entscheiden.
Bei den 23. Master Sprint Classics belegte Thomas Rumpf den dritten Rang der Altersklasse 60. Mit neuen Saisonbestzeiten über 500 m und 1000 m bestätigte er seine aufsteigende Form.
Bei den deutschen Meisterschaften im Eisschnelllauf der Masters gewann Thomas Rumpf die Silbermedaille in der Altersklasse der über 60-jährigen. Die Rennen auf der offenen Bahn in Chemnitz litten unter den widrigen Wetterbedingungen. Während am ersten Tag nur der böige Wind störte, kam am Finaltag auch noch Regen hinzu, der für die Beschaffenheit der Eisoberfläche extrem schlecht war. Aber bereits zur Halbzeit hatte sich die Situation in der Wertung der AK60 für Thomas geklärt: Großer Rückstand auf Andreas Rodius aus Berlin und deutlicher Vorsprung auf die beiden Verfolger. So störte ein völlig missglückter 1000 m-Lauf bei extrem schlechten Bedingungen nicht weiter. Über 3000 m hatte sich Thomas auf die schwierigen Verhältnisse besser eingestellt und zeigte zum Abschluss eine starke Leistung.




Zum Saisonende waren einigen STC-lern die Rollen zu klein geworden und sieben Skater wechselten auf zwei 28″ Räder. Beim Teamzeitfahren der Ruderer über 51 Km in der Wedemark gingen zwei Celler Teams an den Start. Eigentlich sollte ein Juniorenteam starten, aber Martin Rumpf musste kurzfristig für den erkälteten Felix Byrne einspringen, damit waren sie natürlich kein Juniorteam mehr. Dazu gesellte sich Thomas aus Hannover, dem sein Team „abhanden“ gekommen war und er freute sich als vierter Starter die Celler Jungs verstärken zu dürfen. In Martins Windschatten zog das Team (Malte Byrne und Maximilian Bonin) los und auch ein Sturz von drei Sportlern konnte sie nur kurzzeitig bremsen. Die Masters in der Besetzung Sebastian Felstermann, Philipp Byrne, Jürgen Dobberkau und Thomas Rumpf wurden auch vom Sturzpech erwischt, aber auch nur kurz gebremst. Am Ende ging das vereinsinterne Duell eindeutig zu Gunsten der Youngsters aus. Aber alle Sportler waren von der Veranstaltung und am Ende von ihren guten Leistungen begeistert, denn Durchschnittsgeschwindigkeiten von 35,0 und 33,9 Km/h auf der anspruchsvollen Strecke waren so nicht erwartet worden.