Unsere Aktiven konnten bei den 45 Minuten von Borsum einen Vierfachsieg landen. Auf dem 1,3 Km langen Rundkurs gelang es Martin und Daniel Rumpf, sowie Felix und Malte Byrne dem übrigen Feld gemeinsam zu entfliehen. Unsere DM-Vizemeister im Temzeitfahren waren daraufhin in ihrem Element und zogen das Rennen gleichmäßig in hohem Tempo durch. Am Ende siegte Martin vor Felix und Daniel, der viertplatzierte Malte durfte sich über den Sieg in der Juniorenwertung freuen.
Das Ergebnis der Herren spornte den Celler Nachwuchs an. So ging der Gesamtsieg im Kinderrennen an Ferdinand Karst, der damit die Kadettenwertung für sich entschied. Leonard Endler gewann das Rennen der Schüler-A. Überlegen zeigte sich erneut unsere B-Schülerin Felice Schönenberger. Aber auch die jüngsten zeigten sich gut in Form, so gingen die Siege der Schüler-C an Tilda Hino und Junis Schönenberger. Dazu kamen noch einige weitere Treppchenplätze.
Die Ergebnisse im Detail:
Damen (45 Minunten + 1 Runde):
5. Sidney Wöhler, 17 Runden, 51:29,02 (3. Youth).
Herren (45 Minunten + 1 Runde):
1. Martin Rumpf, 21 Runden, 48:21,80 (1. Aktive).
2. Felix Byrne, 21 Runden, 48:21,92 (2. Aktive).
3. Daniel Rumpf, 21 Runden, 48:22,08 (3. Aktive).
4. Malte Byrne, 21 Runden, 48:24,05 (1. Junioren).
6. Torben Wölki, 21 Runden, 49:20,86 (1. AK 50).
13. Thomas Rumpf, 18 Runden, 48:22,94 (2. AK60).
21. Rainer Rudolph, 16 Runden, 50:56,74 (1. AK70).
3 Runden:
Kadetten m.: 1. Ferdinand Karst, 7:45,95.
Sch-A w.: 5. Erika Petrescu, 11:44,39.
Sch-A m.: 1. Leonard Endler, 9:35,57.
1 Runde:
Sch-B w.: 1. Felice Schönenberger 2:52,04, 3. Clara Bork 3:14,31.
Sch-B m.: 3. Robert Petrescu, 3:59,31.
Sch-C w.: 1. Tilda Hino, 4:04,19.
Sch-C m.: 1. Junis Schönenberger, 4:44,31.
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Das Kriterium in Groß-Gerau ist eine der am besten besetzten Speedskating-Veranstaltungen der Welt. 782 Starter aus 36 Nationen wollen sich auf dem 304 Meter langen Asphalt-Rechteck im Skate-Park Groß-Gerau messen. Am ersten Tag des Europacups stand für Martin Rumpf der Vorlauf über 5000 m Punkte auf dem Plan. Leider verpasste er etwas unglücklich den Anschluss an das erste Hauptfeld. Er kämpfte sich aber fast noch an die Gruppe wieder heran, aber die drohende Überrundung durch Bart Swings beendete sein Rennen. Dennoch bedeutete Rang 16 den angestrebten Einzug in B-Finale.
Beim Jugendhallenrennen in Lechtingen errangen von den 12 jungen Sportlern des Skate-Team sechs Treppchenplätze. Einen Sieg konnte Felice Schönenberger bei den Schülerinnen-B für sich verbuchen. Zweite Ränge sammelten unsere beiden Youth-Läufer, Sidney Wöhler und Johannes Postell ein, genauso wie Leon Berner bei den Cadetten. Auch unsere Schüler-A Leonard Endler und Lias Rohrmoser belegten die Ränge zwei und drei.
Der Saisonauftakt unserer jungen Speedskater in Gifhorn ist recht erfolgreich gewesen. Für einige war es das erste Rennen und sie sollten nur mal Rennluft schnuppern. Bei den Junioren setzte sich Malte Byrne genauso durch wie Sidney Wöhler bei den weiblichen Youth, wo Marie Nehm dritte wurde. Im Rennen der männlichen Kadetten landeten Ferdinand Karst und Leon Berner auf den Rängen fünf und sechs. Stark besetzt waren die Starterfelder der Schüler. Bei den den Schülern-A sorgten Lias Rohrmoser und Philipp Seffers für einen Doppelsieg. Eigentlich lag hier Leonard Endler auf Siegkurs, aber nach einer Disqualifikation musste er sich mit dem vierten Platz begnügen, Platz acht für Fabian Fink. Ihren ersten Renneinsatz hatte Sopihe Nguyen als 11. der Schülerinnnen-A. Richtig stark zeigten sich unsere beiden B-Schülerinnen. Felice Schönenberger siegte und Clara Bork belegte Rang fünf. In dieser Altersklasse wurde Jason Nguyen achter der Jungs. Auch der jüngste Celler Junis Schönenberger steuerte als Schüler-C einen Sieg zum erfolgreichen Abschneiden bei.








Heute holte mich der Alltag wieder ein. Den ganzen Tag über arbeiten, abends kam ich dann um 19:00 Uhr für eine knappe Stunde auf’s Eis. Sobald die Sonne untergegangen ist, wird es ganz schnell wieder saukalt. Das Lügenthermometer an der Eisbahn erzählte was von +5°C, ich glaube eher da war ein Vorzeichenfehler.


Der Tag begann recht gemütlich. Ich leistete Katrin beim frühen Früstück Gesellschaft, da sie am Vormittag noch über 1500 m ran musste. Diese Strecke hatte ich ausgelassen, da man nur vier der sechs möglichen Distanzen melden durfte. Eigentlich wollte ich Katrin schnell zur Strecke fahren, aber die Straße war durch nächtlichen Eisregen endgültig unbefahr geworden. Also musste Katrin laufen und ich konnte das Frühstück zusammen mit Reinhold fortsetzen.

Heute war es vorbei mit gemütlich. Bereits kurz nach sechs Uhr frühstückten mein Mitbewohner Reinhold und ich. Ab 8:00 Uhr war Zeit für das Warmup bei lausigen -6°C. Mal einen Sprint im Rennanzug zu wagen, wäre wohl eher ein Cooldown geworden. Trotzdem etwas Eisgefühl am Morgen schadet nicht. Unsere Starts waren kurz nach 10 Uhr vorgesehen. Kurz vorher kam die Sonne über den Bergrücken und wärmte die frierenden Sportler. Trotzdem war das Eis noch steinhart und dazu holperig. Ich kam mit den Verhältnissen überhaupt nicht zurecht und lief die mit Abstand nicht nur die schlechteste Zeit der Saison, sondern meines Lebens. Sie reichte dennoch für Rang drei. Bronze zum Auftakt, hinter einem Niederländer und einem Australier.
Die WWMG (Winter-World-Masters-Games) sind die olympischen Winterspiele der Masters. In den Disziplinen aller gängigen Wintersportarten werden alle vier Jahre in den Altersklassen die besten ermittelt. Die diesjährigen Spiele finden in der Lormbardei statt, teilweise bereits in den Sportstätten der olympischen Spiele 2026. Leider steht die olympische Eisbahn noch nicht zur Verfügung. So war geplant worden die Rennen auf einem See in 1900 m Höhe auszurichten. Das Eis des Sees war aber durch einen Sturm in eine brüchige Schollenlandschaft verwandelt worden. So wurden die Spiele kurzfrisitig nach Baselga de Piné verlegt.
Ein Tag von dem es nicht viel zu berichten gibt. Ausschlafen, ausführliches Frühstück, das schon bald ins Mittagessen überging. Anschließend ein kurzes Training auf dem immer noch schlechten Eis. Das Teamleadermeeting, die Auslosung und den Wellcome-Drink habe ich mir gespart, sondern mich kurz um diverse Kufen gekümmert und es gemütlich angehen lassen. Der Hals fühlt sich seit Samstag kratzig an, das ist für den Wettkampf in der Kälte nicht schön. Abends kam dann die Auslosung. Zweimal Start auf der ungeliebten Außenbahn und meine Konkurrenten dürfen auch noch nach mir laufen.