
Aussicht aus unserem Quartier in 1030 m Höhe.
Nach dem unvermeidlichen morgendlichem Training hieß es Abschied nehmen aus Inzell. Auto packen, Katrins Sachen einladen und ab ging es Richtung Brennerpass. Im strahlenden Sonnenschein überquerten wir die Alpen. Die Anfahrt zum Quartier war eher „wildromantisch“ und glücklicherweise frei von Gegenverkehr. Nach kurzen Suchen fand uns unsere Gastgeberin und lotste uns zum Haus, das sich als sehr schön erwies. Kurz nach uns trudelte dann auch Reinhold ein. Umziehen Schlittschuh packen und ab zur Eisbahn. Die Akkreditierung ist schnell erledigt. Dann ging es auf das Eis. Man fühlte sich sofort heimisch, als sei man in Celle auf der Dammaschwiese, so holprig und mies war das Eis. Jede überflutete Wiese bei Celle dürfte besseres Eis bieten. Trotzdem drehen wir ein paar Runden. Das Thermometer an zeigt +2°C. Wir sind uns einig, dass es ziemlich verlogen sein muss. Am Abend fallen alle recht früh in die Betten.





Das 10. Smiley-Rennen in Ahrensburg ging recht erfolgreich für die Celler Sportler zu Ende. Mit je drei Siegen und zweiten Plätzen, sowie zwei dritten und einem vierten Rang konnten die Sportler recht zufrieden nach Hause zurückkehren. Stark zeigten sich unsere Schüler-A mit dem Doppelsieg durch Ferdinand und Leon, abgerundet vom Leonhardts vierten Platz. Den Sieg der Schüler-B holte Phillip und Lias kam bei seinem ersten Renneinsatz gleich als dritter auf das Podium. Rang zwei der Kadettinnen holte Marie, der Sieg der Junioren ging an Malte. In der Aktivenklasse belegten Daniel und Felix die Plätze zwei und drei. Dazu kamen die Staffelsiege der Aktiven und der Schüler-A.

Mit drei Teams ging das Skate-Team in diesem Jahr in Brelingen beim Radrennen der Ruderer an den Start. Bei den Herren wagten sich Felix, Malte und Maximilian an die knapp 51 Kilometer. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 37 km/h waren sie etwas schneller als die Masters mit Sebastian, Thomas, Philipp und Frank.



Von der Team-DM in Bielefeld sind die ersten Erfolge zu vermelden: Im niedersächsischen Junioren-Team startend haben Emma, Malte und Maximilian gemeinsam mit Josephine aus Gifhorn Silber geholt. Beim Teamsprint konnte Emma mit dem Niedersachsenteam eine weitere Bronzemedaille einsammeln. Unsere beiden Herrenteams erreichten in dieser Disziplin die Ränge 6 und 8.



Die norddeutschen Meisterschaften in Arnstadt brachten Erfolge in einer für uns bisher ungewohnten Altersklasse. Die Celler mischten zu dritt die Altersklasse der Herren richtig auf. Es begann mit der erfreulichen Bronzemedaille für Hans Freyse über 500 m. Beim 5000 m Punkte Lauf schlug die Stunde von Martin Rumpf, der nach einem Drittel der Distanz dem Feld auf und davon fuhr. Etwas unerwartet war das Ergebnis über 1000 m, als die Schiedsrichter nach einem spektakulären Zielsprint zu Gunsten von Martin entschieden und ihm den Sieg zuerkannten. Felix Byrne verpasste hier nur knapp die Bronzemedaille. Die drei sorgten auch im abschließenden Staffelrennen für Furore. Nach einem verpatzten Wechsel in der dritten Runde mussten sie das Feld von hinten aufrollen. Dieses Mal hatte Martin aber Pech im Zielsprint und musste sich um Zentimeter geschlagen geben, aber die Silbermedaille ist auch ein großer Erfolg.
Emma Mau konnte sich über die Finalteilnahme über 500 m freuen und zeigte sich stark auf 1000 m. Zwei 6. und ein 8. Rang stehen bei ihr zu Buche.
Neuland war die NDM für unsere Schüler-A. Die Aufregung kostet die Chancen im Parcours. Auf den 2000 m-Punkte Rennen zeigten sie gute Leistungen mit zwei 7. und einem 12. Platz. Als Staffel erreichten Ferdinand Karst, Leon Berner und Leonhardt Endler immerhin das Finale, wo sie leider auf Grund eines Wechselfehlers disqualifiziert wurden.
Medaillenlieferant vom Dienst, Thomas Rumpf, hatte leider Pech, dass seine Altersklasse mit den jüngeren Sportlern zusammengelegt wurde, so musste er sich mit 4. und 5. Rängen begnügen.


Bei den Europacuprennen im Rahmen der internationalen Rollsporttage in Gera belegte Martin Rumpf zwei 14. (300 m und 8000 m Elemination) und einen 15. Rang (1000 m). Furios war sein Eleminationsrennen, in dem er nach einem Ausriss drohte das gesamte Feld zu überrunden. Erst als die Favoriten sich dieser Gefahr bewusst wurden, nahmen sie eine ernsthafte Verfolgung auf und holten Martin wieder ein. Am letzten Tag standen die 5000 m Punkte auf dem Programm. Martin erreichte als sechster das Ziel, was in der Endabrechnung für Rang neun als viertbester Deutscher reichte. Damit war das erklärte Ziel einer Top-Ten Platzierung erreicht.

Die Rennen des internationalen Kriteriums in Groß-Gerau waren für Martin Rumpf etwas missglückt. Kurz vor seinem Vorlauf über 5000 m Punkte ging ein Unwetter über der Bahn nieder. Anschließend wurden die Rennen wieder aufgenommen und Martin musste auf klatschnasser Strecke starten. Dort fehlte ihm deutlich das Tempo, so dass ihm der sonst übliche Sprung ins B-Finale nicht gelang. So musste er am Folgetag im C-Finale ran. Mit ihm aber auch eine Reihe starker Konkurrenten, die das Regenrennen ausgelassen hatten. Damit war das Rennen extrem unausgeglichen besetzt. Zudem hatten die Sportler vom Team Arena-Geisingen Martin auf der Liste und konterten jede seiner Aktivitäten. Somit Martin gelang als siebter der angestrebte Aufstieg ins B-Finale nicht. Also musste Martin auch beim Ausscheidungsrennen am dritten Tag im C-Finale starten. Hier mischte er mit seinen Attacken das Feld gründlich auf. Am Ende reichte es für ihn zu Platz sieben.





